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Die Blindenschrift
(auch Punktschrift oder Brailleschrift)

Die Blindenschrift beruht auf sechs Punkten - zwei in der Horizontalen, drei in der Vertikalen. Je nachdem, ob und wie viele Punkte gesetzt werden, ergeben sich verschiedene Zeichen, insgesamt 64. Das reicht aus, um das Alphabet und diverse Sonderzeichen darzustellen.

Blindenalphabet

Mit dem Einzug des Computers in die Bürowelt wurde es notwendig, die Sechs-Punkte-Schrift um zwei weitere Punkte zu ergänzen. Damit waren nun alle 256 Zeichen des PC-Zeichensatzes darstellbar.

Die Produktionsmethoden haben sich im laufe der Zeit sehr verändert. Lesen Sie mehr über die Textgestaltung.

Nach wie vor ist die Punktschrift - nach dem Erfinder auch Brailleschrift genannt - das bedeutendste Kommunikationsmittel für blinde Menschen. Nur durch diese Verkehrsschrift ist blinden Menschen der unmittelbare Zugang zum geschriebenen Wort möglich, kann man sich einen Überblick über die Struktur eines Textes verschaffen oder selbst ein ansprechendes Layout gestalten.


Wir widmen uns daher der Aufgabe, das Kulturgut Punktschrift trotz modernster Technik, die eine hervorragende Ergänzung, aber kein Allheilmittel darstellt, als gedrucktes Buch (oder als Zeitschrift) anzubieten.

Anders als bei der heute im Druckgewerbe üblichen Massenproduktion, fertigen wir unsere Druckwerke selbst aus, denn wir haben noch eine eigene Buchbinderei, in der echte Handarbeit geleistet wird.

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