BBINFO 3/2005 Informationsblatt des Bundes-Blindenerziehungsinstitutes Titelbild: David Copperfield im BBI Titelbild: David Copperfield im BBI $$$LIEBE LESERINNEN UND LESER! $$$BBI INTERN %%%Personelles %%%Ein Überraschungsfest! Frau Direktor Alteneders Geburtstag $$$ÖFFENTLICHKEITSARBEIT %%%WHO Projekt %%%Besuch der Frau Bundesministerin für Inneres, Liese Prokop %%%David Copperfield besuchte das BBI ///Der weltberühmte Magier besuchte das Bundes-Blindeninstitut Kids bezauberten Copperfield ///Immer live dabei! Magische Lichtblicke ///Brief einer Mutter %%%Brief einer Schülerin an ihre ehemalige Lehrerin ///Brief der "Zauberschule" %%%Arbeit über Kunsterfahrung sehgeschädigter Menschen %%%"Zum Himmel, himmelhoch" ///Elementare Glaubensbotschaften als Basis ///"Innige Beziehung zwischen Gott und den Menschen" ///Rosen als Zeichen der Erinnerung $$$ERLEBEN - BEGREIFEN %%%Waschbären %%%Literaturwoche %%%Business-Shooting am Schießplatz Stammersdorf $$$PROJEKTE %%%Handysammlung %%%Ihr Handy hilft! %%%Teilnahmebestätigung %%%Weltmeisterschaft im Tastaturschreiben für sehbehinderte und blinde Menschen $$$EHEMALIGE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER %%%Jürgen Bernold $$$SPEZIALBEITRÄGE %%%Sehbehinderte Fahrgäste sollen in U-Bahnstationen keine Nachteile haben $$$FREIZEIT UND UNTERHALTUNG %%%Lignano 2005 %%%Österreichisches Computercamp 2005 %%%Grußworte der Schulleiterin %%%Mein erster Tag im Camp %%%Einladung zum OCC 2006 %%%Stimmige Tage - Kreativurlaub in Schloss Krumbach %%%Impressionen und Reflexionen Young Disabled Italy Camp in Domodossola 25. Juni 2005 - 6. Juli 2005 $$$SPORT UND SPIEL %%%ÖM Jugend und Landesmeisterschaft Schwimmen, Wien $$$EINLADUNGEN %%%Der geschmiedete Himmel - Die Sternenscheibe von Nebra ///Veranstaltung für Blinde und Sehgeschädigte %%%Telefonarbeitsplätze im Wandel der Zeit %%%Adventmarkt im Bundes-Blindenerziehungsinstitut $$$HUMOR %%%Was ich über die schule halte $$$Liebe Leserinnen und Leser! Der Herbst ist ins Land gezogen und wir stehen bereits mitten im Schuljahr 2005/06. Aber heuer blieb auch im Sommer - endlich ein Sommer ohne Umbauarbeiten - das Schultor für Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich für eine Woche geöffnet! 27 Kinder zwischen 9 und 15 Jahren trafen einander am Österreichischen Computercamp im BBI (Bericht im Blattinneren). In dieser Woche fand auch die Weltmeister- schaft im Maschinschreiben in Wien statt, erstmals mit einem eigenen Wettbewerb für Blinde und Sehbehinderte. Dieses Wettschreiben wurde im BBI ausgetragen, da hier das notwendige Equipment (PCs mit Braille- zeile, Vergrößerungsprogramme etc.) zur Verfügung stand. Das neue Unterrichtsjahr startete gut vorbereitet und - wie bereits seit mehreren Jahren - der Stundenplan lief ab dem 2. Schultag am Vormittag, ab der 2. Schulwoche wurden bereits Vormittags- und Nachmittagsunter- richt stundenplanmäßig gehalten. Somit erfüllt das BBI seit Längerem eine der Forderungen des vom Bildungsministerium geschnürten "Schul- pakets II". Zwei Burschen begannen ihre Schullaufbahn in der ersten Volksschulklasse und acht Kinder mit besonderen Bedürfnissen traten in unsere Schwerstbehindertenklassen ein! Wir haben dadurch seit heuer fünf Schwerstbehindertenklassen und sind so am räumlichen Limit angelangt. Einige Jugendliche aus den Bundesländern und aus Wiener Schulen traten in Hauptschule, Polytechnische Schule, Lehrgang für Telekommunikation, Orientierungsklasse und Handelsschule ein. In diesem Schuljahr wollen wir uns auf allen Schulstufen besonders dem Lesen und der Leseförderung widmen. Eine Arbeitsgruppe, in der Kolleginnen aus Volksschule, Hauptschule, Polytechnischer Schule und der Handelsschule teilnehmen, beschäftigt sich mit diesem Thema und hat bereits die ersten Arbeitssitzungen hinter sich. Schwerpunkte sind die Motivation zum Lesen und das Schaffen einer pädagogisch geführten, gemütlichen "Lesezone" für Kinder und Jugendliche. Von der Abteilung Kaufmännische Schulen wurde QIBB (Qualitätsinitiative in Berufsbildenden Schulen) eingeführt und jede Berufsbildende Schule muss einen/mehrere Kollegen zu/m Schulqualitätsbeauftragten ausbilden lassen. Für unsere Handelsschule hat sich Herr Prof. Schmid bereit erklärt, an dieser zusätzlichen Ausbildung teilzunehmen und die damit verbundenen Aufgaben zu übernehmen. Herr Prof. Schmid und sein Team der Handelsschulkollegen/innen haben sich bereits in die Arbeit vertieft und in weiterer Folge wollen wir das erworbene Wissen im Rahmen der Schulqualität auf alle Bereiche unserer differenten Lehrplangruppen ausdehnen. In Kürze werden zB alle Besuchergruppen am Ende der Führungen durch unser Haus einen Fragebogen zum Ausfüllen erhalten, damit wir schriftliches Feedback bekommen und daraus eventuelle Veränderungen entwickeln können. Wie jedes Jahr sind Kindergarten, Schule und Internat seit der 2. Schul- woche beliebter Praktikumsplatz für Praktikantinnen und Praktikanten aus nah und fern. Einige Damen und Herren haben ihre Praktika bereits abgeschlossen, manche bleiben das ganze Semester. Am 29. September hatten Schülerinnen und Schüler, die sich der Wahl zum Schulsprecher stellen wollten, die Möglichkeit, sich und ihr "Programm" den Schülerinnen und Schülern ab der 1. HS-Klasse in der Aula zu präsentieren. Gewählt wurde erstmals elektronisch! In der Zeit von 30. September, 7:00 Uhr, bis 3. Oktober, 13:00 Uhr, konnte jeder Wahlbe- rechtigte seine Stimme von seinem PC aus abgeben. Leider war die Wahlbeteiligung noch nicht sehr hoch, alles Neue wird noch ein bisschen skeptisch angenommen. Neuer Schulsprecher ist Thomas Seidling (2. HAS), seine Stellvertreter sind Johannes Müller (Korb- und Möbel- flechterei) und Nerma Omerovic (1. HAS). An zwei Festveranstaltungen im Stadtschulrat für Wien waren wir vertreten: Herr AL LSI Mag. Grafinger erhielt das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich verliehen, Herr LSI Dr. Zach wurde mit dem Titel "Hofrat" ausgezeichnet. Am 14. Oktober feierte die Blindenschule in Budapest ihren 180. Geburts- tag. Frau Mag. Hannemann und ich waren sowohl beim Festakt am Vormittag als auch bei der Fortbildung am Nachmittag anwesend. Für uns war der pädagogische Vergleich Wien - Budapest sehr interessant. Neben allen Schul- und Internatsaktivitäten, die in den ersten Schul- wochen des laufenden Schuljahres stattgefunden haben, war das "gesellschaftliche Highlight" im Institut sicherlich der Besuch David Copperfields im Rahmen seines weltweiten "Project Magic". Das mediale Interesse war enorm, Berichte im Fernsehen und in Zeitungen präsentierten unsere zaubernden Kinder. Zum ersten Mal führten "Zauberlehrlinge" Copperfields dieses Projekt mit blinden und sehbehinderten Kindern durch und der Erfolg war eindrucksvoll. David Copperfield nahm sich trotz dichtest gedrängten Terminkalenders ca. 1 Stunde Zeit für den Besuch im BBI und ging sehr natürlich und vorurteilsfrei mit unseren Kindern um. Liebe Leserinnen, liebe Leser, gediegene Arbeit wird bei uns im Haus geleistet. Das laufende Schuljahr stellt in vielen Bereichen große Herausforderungen an uns, denen wir uns stellen werden. Verfolgen Sie durch das Lesen unseres Informationsblattes kontinuierlich die Aktivitäten und das Treiben in und rund um unser Haus! Susanne Alteneder Direktorin $$$BBI intern %%%Personelles Am 31. August 2005 hatte Frau Zivojka Matic ihren letzten Arbeitstag, bevor sie in den wohl verdienten Ruhestand trat. Frau Matic war in der Reinigung seit Jahren zur vollsten Zufriedenheit aller tätig. Bis zum letzten Arbeitstag arbeitete sie in ihrem Tätigkeitsbereich, immer wieder sprang sie ein, wenn "Not an der Frau" war. In einer kleinen Feier verabschiedeten sich Kolleginnen und Kollegen von ihr, ich durfte ihr "Dank und Anerkennung" des Stadtschulrates für Wien überreichen. Wir wünschen Frau Matic alles Gute auf ihrem neuen Lebensabschnitt! Frau Karin Zimmermann ist unsere neue Reinigungskraft. Wir heißen sie im Team des BBI herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude an ihrem neuen Arbeitsplatz. Die neue Schwerstbehindertenklasse S1b hat Frau Christina Hufnagl als Lehrerin übernommen. Am 30. Oktober haben sich die beiden Zivildiener Mag. Robert Schön und Dipl.-Ing. Johannes Beiter verabschiedet. Herzlichen Dank für die geleistete Arbeit! Seit 1. Oktober arbeiten die beiden neuen Zivis Dipl.-Päd. Christian Kieteubl und Daniel Straka bei uns. Viel Freude in ihrer neuen Tätigkeit! Frau Janina Kriz hat mit Schuljahresbeginn ihren Dienst in der Nachmittagsbetreuung im Kindergarten angetreten. Wir wünschen beiden motivierten Kolleginnen gutes Gelingen in ihrem neuen Arbeitsfeld! Auch der Storch kam zu Teammitgliedern des BBI: Frau Doris Friedl (S-Lehrerin in Karenz) schenkte am 23. Juni 2005 ihrer Tochter Juliane einen Bruder, der auf den Namen "Laurenz" hören wird. Herr Christoph Harnischfeger (Mobilitätstrainer) wurde am 15. August 2005 stolzer Vater einer 2. Tochter, Rebecca. Wir freuen uns mit den jungen Familien! Susanne Alteneder Direktorin %%%Ein Überraschungsfest! Frau Direktor Alteneders Geburtstag Am 30. September feierte das BBI gemeinsam mit seinen Partnern des Bundesheeres den 50. Geburtstag von Frau Direktor Alteneder. Eine Abordnung der "Hoch- und Deutschmeister" empfing Frau Direktor Alteneder vor ihrer beflaggten Schule. Der Schulsprecher und sein Stellvertreter hießen sie herzlich willkommen und geleiteten sie durch ein Spalier von Mitarbeitern des Instituts in die Aula, wo sie bereits von allen Schülern ungeduldig erwartet wurde. Der eigentliche Festakt begann mit einer launigen Begrüßung durch Frau Sabine Tömböl, die durch das Programm führte. Eine PowerPoint- Präsentation zeigte Bilder aus Frau Alteneders Kindheit, die Anfänge ihrer Lehrertätigkeit ... Zum Thema "Lehrer- und Schülerskikurse" trug Frau Blumreisinger ein selbst verfasstes Gedicht vor. Dann folgten Bilder von Schwimmwettbewerben und von prominenten Besuchern. Auch Feiern an der Schule und eine nachdenkliche Frau Direktor konnte man sehen. Dazu wurden musikalische Beiträge eingespielt, die sich um ihren Namen rankten. Die Schüler hatten im Turnunterricht akrobatische Übungen einstudiert und durften diese vorführen. Denise Postl spielte am Klavier; Frau Ulz, Frau Pöll und Frau Wiesenhofer verwöhnten Klassik-Fans mit zwei Stücken für Flöte. Der Singkreis des Internats überraschte Frau Direktor mit "The Rose" und einem selbst gedichteten Lied mit der Melodie "Oh Susanna". Sogar die Lehrerinnen, Lehrer und Sozialpädagoginnen haben ein Ständchen gebracht und es war amüsant, die Großen auf der Bühne zu sehen. Zum Abschluss spielten die Hoch- und Deutschmeister ein Stück. Einige Lehrer und Herr Rohlfing filmten und fotografierten den Festakt. Anschließend wurden Gratulationen von Schülern, Lehrern, Pädagogen, Verwaltungspersonal und Bundesheer überbracht. Frau Alteneder bekam einen Obstkorb, ein Fotoalbum, zwei große - von den Lehrerinnen und Lehrern gemalte - Bilder, Blumen und einen Gutschein, um sich Blumen zu holen, wann immer sie will. Frau Direktor Alteneder schien sehr überrascht und erfreut über die Überraschungsfeier, die ihr geboten wurde und sie bedankte sich überschwänglich. Viele stellten fest, dass eineinhalb Stunden "in Windeseile" vergangen waren. Anschließend durften sie sich auf die Heimfahrt freuen. Milena Budak HAS 1 $$$Öffentlichkeitsarbeit %%%WHO Projekt Wien Gesunde Leopoldstadt Praterstern 2 A-1020 Wien fon +43-1-219 57 16 fax +43-1-219 73 33-30 gesunde.leopoldstadt@diepartner.at www.gesunde-leopoldstadt.at An das Bundes-Blindenerziehungsinstitut z.Hd. Frau Direktorin Susanne Alteneder Wittelsbachstraße 5 1020 Wien Wien, am 07.April 2005 Sehr geehrte Frau Dir. Alteneder! Noch einmal ein herzliches Dankeschön für Ihre Gastfreundschaft. Trotz weniger Besucherinnen war es von unserer Seite ein gelungenes Fest und dazu haben Sie und die perfekte Organisation Ihrer Schule wesentlich beigetragen. Vor allem Ihre Schulband hat für gute Stimmung gesorgt und unser Fest wesentlich bereichert! Auch ein Danke an Ihr Team in der Küche und an Herrn Grad! Herzliche Grüße vom gesamten Team der "Gesunden Leopoldstadt"! Reingard Resch %%%Besuch der Frau Bundesministerin für Inneres, Liese Prokop Am 11. April 2005 ereilte mich ein Anruf von Herrn Kastner, dem Bundesvorsitzenden der Kameradschaft der Exekutive, der unser Haus von einigen Besuchen kennt. Herr Kastner informierte mich, dass Frau Bundesministerin Prokop gerne unser Haus besuchen würde. Und dann ging alles unheimlich schnell, da der geplante Besuch bereits zwei Tage später stattfinden sollte. Noch dazu war ich am 12. April auf einem ganztägigen Seminar in Salzburg und wir hatten wenig Vorbereitungszeit für den Besuch. Nachdem wir aber Besucher ohnehin "nur" an unserem Alltagsleben teilhaben lassen, war der Ablauf des Besuches nur logistisch festzulegen. Am 13. April 2005 war es dann so weit: Herr LSI HR Dr. Zach und ich durften um die Mittagszeit gemeinsam mit meinen Schulsprechern Frau Bundesministerin Prokop in Begleitung von Frau Nationalratsabgeordne- ter Dr. Brinek, Bildungssprecherin der ÖVP, und Frau Bezirksrätin Skri- bany beim Eingangstor begrüßen. In der Aula beim Portier standen jeweils eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter aus den diversen Abteilungen und so konnte bereits die Struktur des Hauses während der Begrüßung erklärt werden. Die Schulsprecher führten anschließend die Frau Bundesministerin gezielt durchs Haus. Interessiert folgten die Gäste unseren Ausführungen. Angesprochen wurde auch die Arbeitsmarktsituation für Jugendliche, die eine Ausbildung bei uns abgeschlossen haben. Die Gäste nahmen sich für den Besuch ca. 1 Stunde Zeit. Frau BM Prokop ging sehr interessiert auf unsere Jugendlichen ein und wir freuen uns, dass wir einem Mitglied der Bundesregierung unser Haus und unsere Arbeit vorstellen durften! Susanne Alteneder Direktorin %%%David Copperfield besuchte das BBI ///Der weltberühmte Magier besuchte das Bundes-Blindeninstitut Kids bezauberten Copperfield Kleine Zauberer und ein großer Magier im Wiener Bundes-Blindeninstitut in der Leopoldstadt: Kinder bezauberten den wohl berühmtesten Illusionisten der Welt Trotz dichtest gedrängtem Terminkalender ließ es sich Superstar David Copperfield nicht nehmen, diese Show zu besuchen. Sechs schwer sehbehinderte Kinder führten einem begeisterten Publikum Zaubertricks vor, für die sie monatelang geübt hatten. Da verschwanden Zauberstäbe, lösten sich komplizierte Knoten wie von Geisterhand. Copperfield: "Eine tolle Leistung der Kids, ich habe die Show genossen!" David Copperfield und ein kleiner Zauberer im Bundesblindeninstitut Bereits 1982 gründete der Illusionist das "Project magic". In mehr als 100 Ländern, darunter seit 1993 auch in Österreich, wird mit behinderten Kindern gearbeitet. Walther Richter, Projektverantwortlicher in Österreich: "Weltweit war dies der erste Auftritt von sehbehinderten Kindern, sie haben ihre Sache ganz toll gemacht." Ziel des Projekts: die Hebung des Selbstwertgefühls, Spaß haben an der Zauberei und eine Verbesserung der Motorik. (Infos: www.projectmagicaustria.de) Dieter Scheuch, aus: Donaubezirke Wien ///Immer live dabei! Magische Lichtblicke Wien im Copperfield-Fieber Die Stadthalle war zwei Tage ausverkauft. Trotz des Rummels um seine Person hatte er bei seinem Wienbesuch noch Zeit, in der Blindenschule Wittelsbachstraße vorbeizuschauen. Damit promotete er sein "Project Magic", ein Therapieprogramm für behinderte Kinder. Die Schüler der Schule zauberten gemeinsam mit David spezielle Tricks, die eigens von ihm für blinde Kinder entwickelt wurden. Die Zuschauer waren hingerissen. Vielleicht war diese Show Copperfields eindrucksvoller als seine große Illusion in der Stadthalle. Aus einer Zeitung ///Brief einer Mutter Liebe Frau Direktor Alteneder ! Wie ich von Claudia gehört habe, hatten Sie letzte Woche Geburtstag - herzlichen Glückwunsch! Bevor wir die Arbeit wieder beginnen, möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir am Freitag einen wunderschönen Abend erlebt haben. Unsere Heimfahrt hat bis Mitternacht gedauert, und wir waren echt glücklich. Ich habe das Gefühl, dass kaum ein Ereignis diesen Abend übertreffen kann. Es ist so schön die Kinder so glücklich zu sehen. Damit Sie einen Eindruck bekommen können, wie Claudia den Tag erlebt hat, sende ich Ihnen als Anhang den Brief, den sie gestern an Frau Bradley geschrieben hat. Frau Bradley war für Claudia in der Hauptschule in Haag, zwei Stunden pro Woche, die Betreuungslehrerin vom Linzer Institut. Besonders ins Herz geschlossen haben die Kinder auch das "Zaubererpaar", das ganz lieb und ausführlich mit ihnen gearbeitet hat. Schon während der Ferien hat sich Claudia wieder auf das Zaubern gefreut. Herzlichen Dank an Sie und an das Organisationsteam, das diese Veranstaltung ermöglicht hat. Diese Stunden sind so wertvoll und werden noch lange Zeit Kraft für manch schwierige Dinge, die nicht immer leicht zu meistern sind, geben. Mit lieben Grüßen aus Oberösterreich Ingrid Möseneder %%%Brief einer Schülerin an ihre ehemalige Lehrerin 25.9.2005 Liebe Frau Bradley! Danke für deinen Brief, ich habe mich sehr darüber gefreut. Mir gefällt es noch immer sehr gut in Wien. Mit der Kurzschrift musst du noch bis Ende des zweiten Semesters warten, aber ich lese schon das zweite Buch in Vollschrift. Ich habe auch schon manchmal an dich gedacht. Wir hatten in der Schule ein ganz klasses Projekt: "Project magic". Da habe ich, Gott sei Dank, mitmachen dürfen. Ich habe Zaubertricks gelernt. Schon drei Wochen vor den großen Ferien und jetzt auch noch zwei Wochen, jeweils in der ersten Schulstunde. Vorgestern wurden wir in der letzten Stunde herausgeholt und es wurde gesagt: "Der ORF ist im Haus. Ihr müsst es vorführen." Wir waren sechs Kinder, doch die dritte Hauptschulklasse hatte schon Unterrichtsschluss und die Kinder waren nach Hause gefahren. So mussten nur drei Kinder die Tricks vorführen. Sechs Kinder waren wir insgesamt: zwei aus der ersten, drei aus der dritten und ich aus der vierten Hauptschulklasse. Am Freitagabend kam dann David Copperfield in die Schule und wir mussten die Tricks mit Seilen, Gummiringen und dem Stab in der Aula herzeigen. Niemand außer uns kannte davor die Tricks. Meine Eltern waren auch da mit meinen Großeltern, denn die wollten auch wissen wie es bei mir aussieht. Natürlich war auch meine kleine Schwester mitgekommen. David Copperfield gab uns auch persönlich die Hand und wir standen neben ihm und zeigten ihm das, was wir gelernt hatten. Danach bekamen wir von ihm eine Urkunde und zu mir sagte er: "Ich habe dich um 18 Uhr im Fernsehen gesehen, kannst du bitte den Seiltrick noch einmal machen?" Ich erfuhr dann auch noch von unserer Lehrerin, die uns die Tricks beigebracht hatte, dass der Schlaufenseiltrick in keinem Buch steht. Doch wir waren so fleißig, dass sie uns den Trick erst noch in der letzten Woche gelernt hatte. Mir gefiel dieser sofort sehr gut. Wenn ich nicht im Halbjahr die Schule gewechselt hätte, hätte ich nicht mehr mitmachen können. Wir wissen aber nicht, wie wir ausgesucht wurden. Diesen Abend werde ich niemals vergessen. Ich hoffe dir geht es auch sehr gut. Vielleicht können wir uns manchmal E-Mails schreiben. Hier ist meine E-Mail Adresse: claudia.moeseneder@bbi.at Schöne Grüße sendet dir Claudia Möseneder ///Brief der "Zauberschule" Sehr geehrte Frau Prof. Alteneder! Die Zusammenarbeit mit "unseren" sechs Zauberschülern war eine große Freude und Bereicherung für uns! Wie wir der Begeisterung und Freude der Schüler entnehmen konnten, hatten auch sie Spaß beim "magischen" Unterricht. Wir würden uns sehr freuen und natürlich auch wünschen, wenn wir das PROJECT MAGIC an Ihrer Schule demnächst in einer neuen Form (Projektwoche, Weihnachtsfeier, Schulschluss, ...) und neuen Schülern fortsetzen könnten. Vielen Dank für die Durchführung und Unterstützung von PROJECT MAGIC im BBI! Mit freundlichen Grüßen, Walter Richter (Projektleiter) Project Magic Austria www.projectmagicaustria.de.vu %%%Arbeit über Kunsterfahrung sehgeschädigter Menschen Sehr geehrte Damen und Herren, gerne möchte ich mich bei Ihnen in Erinnerung bringen: 2000 habe ich das Blindenerziehungsinstitut in Wien besucht und ein besonders interessantes Gespräch mit Prof. Erich Schmid zur Erfahrung (und besonders der Kunsterfahrung) der Nicht-Sehenden geführt. Dieses Gespräch und der Umgang mit der Kunst in Ihrem Institut sowie auch die Problematik einer Kunstpädagogik für die Blinden allgemein wurden dann ausführlich in meiner Arbeit "Tasten, Riechen, Schmecken. Eine Ästhetik der anästhesierten Sinne", an der ich in den letzten Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien gearbeitet habe, behandelt. Nun möchte ich Ihnen gerne mitteilen, dass das Buch bei Königshausen & Neumann (Würzburg, 496 S.) vor kurzem erschienen ist. Genauere Informationen können Sie finden unter http://www.koenigshausen-neumann.de/02_05/diaconu.htm und http://www.phenomenology.ro/newsletter/pages/diaconu2005.htm Ich würde mich freuen, wenn Sie Interesse an meiner Arbeit finden könnten und nütze gerne diesen Anlass, um mich bei Ihnen und besonders bei Prof. Schmid, nicht nur im Buch, sondern auch persönlich herzlich zu bedanken. In den letzten Jahren, als ich Teile meines Projektes bei internationalen Tagungen präsentiert habe, habe ich immer wieder für die theoretische Begründung der Kunsterfahrung der Blinden (etwa bei einer Konferenz an der University Harvard im vorigen Jahr) plädiert. In der Hoffnung, dass meine diesbezüglichen Ausführungen Ihr Interesse und jenes Ihrer Lehrer und Schüler erwecken werden und dass sich einmal die Gelegenheit ergeben wird, mit ihnen darüber zu sprechen, bedanke ich mich nochmals und verbleibe mit lieben Grüßen. Madalina Diaconu %%%"Zum Himmel, himmelhoch" Beim Patroziniumsfest der Pfarre Am Schüttel, das am Sonntag, 6. November 2005, gefeiert wurde, wurde die Messe "Zum Himmel, himmelhoch" des blinden Komponisten Erich Schmid uraufgeführt. Rechtzeitig zum Kirchweihfest der Pfarrkirche "Am Schüttel" war das Werk "Zum Himmel, himmelhoch" des blinden Komponisten Erich Schmid fertig. Der Lehrer am Bundes-Blindenerziehungsinstitut in der Wittelsbachstraße konnte sein Werk, zu dem Robert Eder die Texte verfasste, fertig stellen und der Pfarrchor der Erlöserkirche "Am Schüttel" führte das Werk erstmals auf. Die Uraufführung war in der Pfarre mit großer Spannung erwartet worden. ///Elementare Glaubensbotschaften als Basis Der Chor der Pfarre Am Schüttel unter der Leitung des Komponisten Erich Schmid führte "Am Himmel, himmelhoch" auf. "Aus der Fülle von Aspekten, die bei der Gestaltung der Messfeier berücksichtigt werden können, habe ich hinsichtlich meiner Arbeit an den Liedtexten der Messe 'Zum Himmel, himmelhoch', zwei elementare Glaubensbotschaften als Basis gewählt: 'Gott ist in Jesus Christus mitten unter uns' und 'Bei Gott finden wir persönlich und als Gemeinschaft Zuspruch und Geborgenheit'", erklärt der Texter Robert Eder das Gemeinschaftswerk. "Die musikalische Umsetzung des Textes bindet die feiernde Gemeinde ein, daher haben alle Stücke außer dem Lied zur Gabenbereitung Refrains, die mitgesungen werden können. In den einzelnen Stücken sind Stilelemente der traditionellen Kirchenmusik ebenso vorhanden wie Passagen aus Jazz, Rock und Gospel", beschreibt der Komponist Erich Schmid seine Komposition. ///"Innige Beziehung zwischen Gott und den Menschen" "Die Texte von Robert Eder nehmen vor allem die innige Beziehung zwischen Gott und den Menschen wahr, die in der Messfeier auf einzigartige Weise zum Ausdruck kommt", erklärte Moderator Michal Andreas Ciurej. Die musikalische Umsetzung der Texte band durch Refrains auch die feiernde Gemeinde ein. In seiner Predigt ermutigte Pfarrer Ciurej die Gemeinde zu einem "bewussten, leidenschaftlichen Christentum, das nicht in der täglichen Geschäftigkeit verloren geht, sondern diese durchdringt." ///Rosen als Zeichen der Erinnerung Während der Predigt verteilten die Ministranten rote Rosen, die in der Kirchentradition Christus den Erlöser und seine fünf Wunden symbolisieren, an die Gläubigen. Für Pfarrer Ciurej und die Pfarre Am Schüttel war das Patrozinium im Jahr 2005 ein Fest der Freude und der Herzlichkeit. "Wir machen uns voller Zuversicht von neuem auf den Weg zu Christus", betonte Pfarrer Ciurej. http://stephanscom.at/news/1/articles/2005/11/07/a9491/ $$$Erleben - begreifen %%%Waschbären Spezialführungen: Wie blinde Kinder Natur ergründen Bild: Im "Reich" des Direktors Bernd Lötsch können Kinder an diesem Wochenende ihre Sinne ergründen Führungen der besonderen Art gibt es an diesem Wochenende im Wiener Naturhistorischen Museum: Blinde Kinder werden zusammen mit sehenden durch die Sammlungen gehen - Motto: "Sinne". Die kleinen Besucher erfahren viel über die Sinne der Tiere, aber auch über ihre eigenen. Sie können verschiedene Düfte erraten, Steine und Federn ertasten und Abdrücke von Tierspuren entlarven. "Stars" dieses Wochenendes im Museum sind die Schüler des Bundes-Blindenerziehungsinstituts und der Volksschule Pfeilgasse, die gemeinsam ein Buch über Waschbären erarbeitet haben, das in normaler und in Brailleschrift präsentiert wird. Führungen durch den blinden Franz Kirnbauer: Samstag, 14 Uhr, Sonntag, 10 und 14 Uhr. Erich Vorrath, Kronenzeitung 11. März 2005, S.22 Ich danke ALLEN Kolleginnen und Kollegen, die am "Waschbärenprojekt" beteiligt waren, für die geleistete Arbeit. Viele helfende Hände ließen sowohl die Präsentation als auch das "Sinnewochenende" im NHM zum vollen Erfolg werden. Besonders freute mich die gute Zusammenarbeit der Abteilungen des Hauses! 14.3.05 S. Alteneder %%%Literaturwoche Eines Tages erzählte uns unsere Lehrerin, Frau Mag. Hannemann, von einer Ende des Schuljahres 03/04 geplanten Projektwoche. Diese wollten wir mit hochbegabten Kindern der Volksschule Pfeilgasse gemeinsam gestalten. Es sollte in dieser Woche um Literatur gehen. Wir planten Geschichten zu schreiben, in denen ein oder mehrere Waschbären die Hauptfiguren sind. Zum besseren Kennen lernen von Lebensweise, Ernährung und Verhalten der Waschbären machten wir einen Lehrausgang in das Naturhistorische Museum. Anschließend hatten wir viele Informationen zu unserem Thema gesammelt. In der vorletzten Schulwoche fand die gemeinsame Literaturwoche statt. Wir lernten die Schüler der Volksschule Pfeilgasse kennen und stellten ihnen die Blindenschrift vor. Danach versammelten sich alle Kinder, die am Projekt teilnehmen sollten, im Festsaal des Bundes- Blindenerziehungsinstituts. Dort wurden wir mit Christine Rettl, der Kinderbuchautorin, und Winfried Oppgenorth, dem Buchillustrator, bekannt gemacht. Frau Rettl las uns aus einem ihrer Kinderbücher vor und machte einige Vorschläge für gute Geschichtenanfänge. Dann begann die eigentliche Textarbeit: Wir schrieben eigene Geschichten und korrigierten sie auch gleich. Frau Rettl bearbeitete mit uns die Geschichten. Wer wollte konnte bei Herrn Oppgenorth Bilder zu seiner Geschichte zeichnen. Da wir mit unserer Arbeit zügig vorankamen, halfen wir den Kindern aus der Pfeilgasse. Wir tippten ihre Geschichten in den Computer. Jeden Tag gab es eine gemeinsame Freizeitaktivität: Einmal gingen wir tanzen, einmal bewältigten wir im Turnsaal einen Blindenparcours, einmal gingen wir auf die Jesuitenwiese, einmal verbrachten wir 2 Stunden im hauseigenen Schwimmbad und zum Abschluss bekamen wir eine Pizza. Das alles hat uns sehr viel Spaß gemacht! In dieser Woche entstanden sehr viele spannende und lustige Geschichten. Auch die Zeichnungen waren gut gelungen. Daraus entstand das Buch "Waschbärenstarke Geschichten von Kindern für Kinder". Dieses Buch wurde in Schwarzschrift und in Braille gedruckt. Für unser Braillebuch entwickelten wir für unsere Geschichten passende Tastbilder. Nach einigen Tests waren wir mit den Tastkopien zufrieden. Das Braillebuch wurde in der hauseigenen Druckerei hergestellt. Am Donnerstag, 10. 3. 2005 fand die Präsentation unseres Buches um 16.00 Uhr im Festsaal des Naturhistorischen Museums statt. Es kamen viele Ehrengäste. Anschließend gab es ein Büfett. Auch die Bücher konnten gekauft werden. Wir haben uns sehr über diesen feierlichen Abschluss unseres Projekts gefreut. Barbara, Gerhard, Daniel, Sami %%%Business-Shooting am Schießplatz Stammersdorf Gemeinsam mit der "Jungen Wirtschaft" und dem Jägerregiment Wien lud das Wirtschaftsblatt am Samstag, dem 4. Juni 2005 Wirtschaftstreibende zu einem "Business-Shooting" ein. Austragungsort war der Schießplatz Stammersdorf. Der Reinerlös kam dem Österreichischen Computercamp im BBI zugute. In der Vorbereitungsphase war schon klar, dass dieses "Event" ein ganz besonderes werden sollte. Hauptverantwortlich dafür zeichneten Herr Hptm. Fink vom Jägerregiment und Herr Pöschl vom Wirtschaftsblatt. Beide Herren hatten einen ausgezeichneten Mitarbeiterstab, der auf unsere Bedürfnisse ganz hervorragend einging. Wir - das waren die 1. und 2. HAS, Herr Prof. Keplinger und ich - durften nämlich an dieser Veranstaltung aktiv mitmachen und hatten die Gelegenheit, unsere Schule nicht nur auf Postern vorzustellen, sondern unser besonderes Lernen an mitgebrachten Unterrichtsmaterialien (PC, Braillezeile, Globus, Büchern,...) vorzuführen. Das Jägerregiment hatte zusätzlich Schautafeln über den Einsatz im Kosovo und - was natürlich für unsere Schülerinnen und Schüler äußerst interessant war - verschiedene Ausrüstungsgegenstände zum Anschauen vorbereitet. Und so war dieser Tag am Schießplatz Stammersdorf bestens ausgenützt: Schülerinnen und Schüler führten vor, freuten sich über Gespräche, die sich mit den Besuchern ergaben, und zwei waren mit Herrn Prof. Keplinger immer auf Erkundungstour. Zum Anschauen gab es vieles! Absoluter Höhepunkt für die Mädchen und Burschen war sicherlich das Ausprobieren des STG 77. Zur Siegerehrung des Business-Shootings und zur Übergabe des Spendengeldes fanden sich auch Herr Staatssekretär Finz und die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Frau Jank, ein. Ich hatte die Gelegenheit, nicht nur für den "erschossenen" Geldbetrag zu danken, sondern auch die Bitte an die Wirtschaft anzuschließen, an unsere Schülerinnen und Schüler zu denken, wenn es um die Besetzung von Arbeitsplätzen geht. Die Schülerinnen und Schüler waren von den Aktivitäten tief beeindruckt und konnten dadurch ihre "Sichtweite" vergrößern. Ein herzliches Dankeschön für die Organisation und Durchführung dieses Charity-Events dem Jägerregiment Wien unter seinem Kommandanten, Obstlt. Baumgartner, und Herrn Pöschl, dem Verantwortlichen für das Wirtschaftsblatt. Ein ebenso herzliches Dankeschön aber auch allen "schießenden" Wirtschaftstreibenden! Susanne Alteneder Direktorin $$$Projekte %%%Handysammlung Das Bundes-Blindenerziehungsinstitut nahm im Schuljahr 2004/05 an einer österreichweiten Alt-Handy-Sammlung teil. Die gesammelten Handys wurden wiederverwertet oder einer umweltfreundlichen Entsorgung zugeführt. Die Caritas Österreich erhielt für jedes Althandy € 3.-. %%%Ihr Handy hilft! mobile-collect Bundes-Blindenerziehungsinstitut Herr Alois Freiler Wittelsbachstrasse 5 1020 Wien Wien, am 12. September 2005 Betreff: Handy4help - ÖKOLOG Althandysammelprojekt für "Kinder in Not" Sehr geehrter Herr Freiler! Nochmals vielen Dank für die Teilnahme Ihrer Schule an unserem ÖKOLOG-"Handy4help!-Althandysammelprojekt. Dieses Projekt wurde mit Schulschluss 2004/2005 beendet. Es freut uns Ihnen mitteilen zu können, dass viele Schulklassen am Althandysammelprojekt teilgenommen haben. Insgesamt wurden im kurzen Zeitraum (Mai/Juni 2005) 1.554 Stk. Althandys inkl. Zubehör gesammelt. Aus dem Erlös der wieder verwendbaren Handys konnte der Spendenbetrag von € 2.331,-- erzielt werden. Dieses Geld wurde bereits an Caritas Österreich für das Hilfsprojekt "Kinder in Not" überwiesen. Die nicht wieder verwendbaren Handys wurden fachgerecht entsorgt bzw. dem Recyclingkreislauf zugeführt. Anbei übersenden wir Ihnen Ihre Teilnahmebestätigung an dieser Althandysammlung. Dieses Projekt ist beendet, aber die Sammlung geht weiter! Ab Oktober beginnt Mobile-Collect mit dem nächsten Althandysammelprojekt an Österreichs Schulen. Nachhaltig handeln macht Sinn - "handy-recycling for help"! Vielen Dank für Ihre Bemühungen! Mit freundlichen Grüßen Gerold Jemej Projektleiter www.handy4help.at Alte Handys sammeln statt wegwerfen ... Und Kindern in Not helfen. mobile-collect Dipl.Ing.H. Hartl OEG ÖKOLOG Caritas %%%Teilnahmebestätigung Bundes-Blindenerziehungsinstitut Wittelsbachstrasse 5 A-1020 Wien Wir bestätigen die Teilnahme der Schule am ÖKOLOG-Sammelprojekt zu Gunsten dem Caritas Hilfsprojekt "Kinder in Not" in Österreich, im Schuljahr 2004/2005. Es freut uns folgendes Endresultat der Sammlung bekannt zu geben: Im Rahmen dieses Projektes wurden insgesamt 1.554 Stk. Althandys gesammelt. Mit den wieder verwendbaren Handys konnte ein Spendenbetrag in Höhe von EUR 2.331,-- erzielt werden. Nachhaltig handeln - Recycling for help! www.handy4help.at %%%Weltmeisterschaft im Tastaturschreiben für sehbehinderte und blinde Menschen Allgemeines Vom 23.-29. Juli 2005 fand in Wien die Weltmeisterschaft "Tastaturschreiben und Stenografie" statt. Durchgeführt wurde sie von der Intersteno. Diese ist der Weltverband aller Vereine, die sich mit Stenografie und Computer-Anwendungen beschäftigen. Im Rahmen dieser Kongresse werden alle zwei Jahre Weltmeisterschaften abgehalten. Ca. 500 Teilnehmer/innen aus etwa 35 Ländern der Welt nahmen an dieser WM in Wien teil. Erstmals wurde die Zusatzveranstaltung "Tastaturschreiben" für blinde und sehbehinderte Menschen durchgeführt. Zur Teilnahme am Zusatzbewerb war jede blinde bzw. sehbehinderte Person berechtigt. Es wurde eine 30-Minuten-Abschrift oder Ansage (durch geschultes Personal) angeboten. Der Wettbewerb fand am Bundes-Blindenerziehungsinstitut (BBI) in Wien statt. Persönliche Eindrücke Teilnehmende: 7 Erwachsene, 3 Junioren und 2 Schüler. Eine Woche vor der WM bot uns Prof. Erich Schmid an, bei einer Probeansage, welche er diktierte, teilzunehmen. Wir nahmen sein Angebot dankend an. Im Zuge dessen konnten wir unsere Geschwindigkeit (Anschläge pro Minute) und Fehlerquote testen und hatten eine ungefähre Ahnung, wie wir am Tag der WM abschneiden würden. Am Montag, dem 25. Juli 05, versammelten wir uns gegen 9.00 Uhr im Informatikraum des BBI. Der Präsident der Jury Maschinschreiben, Mauro Panzera, war zur Eröffnung unseres Bewerbes gekommen, was uns ehrte. Prof. Erich Schmid teilte uns noch letzte, wichtige Informationen mit. Die voll sehenden Teilnehmer an den anderen Bewerben der Weltmeisterschaft schrieben mittels Abschrift und verfügten somit über genaue Kenntnisse bezüglich der Groß- und Kleinschreibung, sowie der Rechtschreibung. Da wir diesen Vorteil nicht nutzen konnten, wurde uns zuvor von einem Textverarbeitungslehrer der Text vorgelesen. Zwischendurch konnten wir Fragen stellen, wenn Unklarheiten bezüglich der Schreibweise eines Wortes bestanden. Die sehbehinderten Bewerber schrieben an einem PC, der mit Zoomtext (Vergrößerungsprogramm zum Lesen der Bildschirmaktivitäten) ausgestattet war. An einem anderen PC schrieben die blinden Teilnehmer und hatten unterstützend eine Braillezeile (Blindenschriftzeile), die ihnen den Inhalt (eine Zeile) des Bildschirmes wiedergab. Vor Antritt waren wir alle etwas nervös, doch jeder gab sein Bestes. Es war interessant und aufregend zugleich, den Text diktiert zu bekommen, während ein zweiter Textverarbeitungslehrer am Bildschirm mitlas, was man schrieb. Man konnte auch zwischendurch fragen, wie sich das betreffende Wort schreibt. Auch Textkorrekturen waren erlaubt, man verlor aber dadurch Zeit. Es zählte nicht allein die Zahl der Anschläge, sondern es war vielmehr wichtig, möglichst fehlerfrei zu schreiben, denn pro Fehler wurden 100 Anschläge abgezogen. Wir erfuhren am selben Tag nur die ungefähre Zahl der Bruttoanschläge, nicht aber das Ergebnis nach Abzügen. Dieses wurde uns erst am darauf folgenden Donnerstag anlässlich der großen Siegerehrung im Rathaus mitgeteilt. Aus jeder Disziplin wurden die drei besten vorgelesen, die dann eine Medaille und der Weltmeister zusätzlich einen Pokal erhielten. Erste und somit Weltmeisterin wurde Susanna Köfinger aus Österreich mit 431,62 Anschlägen pro Minute und 0,26 % Fehlern. Zweiter wurde Franz Schöffmann aus Österreich mit 334,47 Anschlägen pro Minute und 0,09 % Fehlern. Dritter wurde ich, Nothburga Karnutsch aus Österreich, mit 348,67 Anschlägen pro Minute und 0,28 % Fehlern. Es war ein ereignisreicher Tag und wir waren stolz, bei einer Weltmeisterschaft dabei gewesen zu sein, bei der wir sehr gut abgeschnitten haben. Nothburga Karnutsch $$$Ehemalige Schülerinnen und Schüler %%%Jürgen Bernold Mein Name ist Jürgen Bernold. Ich wurde 1978 in Mistelbach (NÖ) geboren. Schon früh wurde klar, dass ich Probleme mit den Augen hatte. Eine lange Zeit der Untersuchungen und Operationen folgte, doch es wurde nicht wirklich besser. Zum Schluss trug ich sehr starke Brillen. Die erste Klasse Volksschule besuchte ich noch mit den anderen sehenden Kindern, dann erblindete ich nach einer Operation. Um mir den Umstieg auf Blindentechniken zu erleichtern, organisierten meine Eltern, dass ich ein Jahr Hausunterricht bekam. Der Schuldirektor erklärte sich bereit, diesen Unterricht durchzuführen. 1987 kam ich dann ins BBI. Da ich vieles über die Blindenschrift schon zuhause gelernt hatte, musste ich in der ersten Zeit meine Techniken verfeinern. So konnte ich sehr rasch in den normalen Lernbetrieb einsteigen. 1991 begann für uns in der 3. Hauptschulklasse der Informatikunterricht. Da stellte ich sehr schnell fest, dass mir dieses Gebiet sehr leicht fiel. Es war kein Problem, lange Befehle zu behalten oder auch ganze Befehlsfolgen zu erarbeiten. Das war aber auch sicher nur deshalb so leicht möglich, weil wir einen guten Informatiklehrer hatten. Herr Kieteubl begann mit uns wirklich von Grund auf, er versuchte nicht nur eine Reaktion auf eine Tätigkeit zu erzeugen, sondern er erklärte die Vorgänge genau. Man konnte sich mit seiner Anleitung wirklich fundiertes Wissen aufbauen und dafür möchte ich ihm hiermit wirklich danken. 1994 wurde vom Elternverein ein Programmierkurs auf die Beine gestellt, den ich natürlich mehrere Jahre besuchte. Ich begann nun, eigene kleine Programme zu schreiben. Sie halfen zwar meist nur mir selbst irgendwelche Tätigkeiten auszuführen, aber es waren eigene Erfahrungs- werte. Natürlich lernten wir im Unterricht auch noch vieles, das mir bis heute noch hilft. Nach der Ausbildung zum Stenotypisten entschied ich mich für die Masseur- und Heilmasseurausbildung. In dieser Zeit bildete ich mich viel selbst fort. Der nächste Informatikunterricht wurde dann 1998 in der Telefonistenausbildung fällig. Hier erwarb ich mir viel Grundverständnis für Datenbanken und Listen. Die Staatsprüfung der Telefonistenausbildung wurde auch von einem Mitarbeiter der damaligen Post und Telekom abgenommen. Da sich diese Unternehmen genau zu dieser Zeit voneinander trennten, wurden zu dieser Zeit in der Vermittlung ein paar Behindertenarbeitsplätze geschaffen, ich bekam einen davon. In den folgenden Jahren besuchte ich einige Kurse am BBFZ (Berufsbildungs- und Forschungszentrum für Blinde). Unter anderem war da ein vollständiges Paket dabei, das sich um alles drehte, was im Internet so eingesetzt wird, von Webseitenerstellung bis zur Datenbankverwaltung. Im Dezember 2003 wurde die Vermittlung der Telekom Austria vom Vorstand für Technik besucht. Durch Zufall entdeckte er die Braillezeile und so kamen wir ins Gespräch. Er versprach den Versuch zu unternehmen, mich in die IT-Abteilung zu versetzen. Es dauerte zwar noch mehr als ein Jahr, doch es ist gelungen! Heute bin ich im Rechenzentrum der Telekom Austria in der Abteilung Applikation Development als Tester eingesetzt. Unsere Abteilung entwickelt Programme, die vollständig im Internet Explorer laufen. Meine Aufgabe ist es, diese Tools auf ihre Fehleranfälligkeit zu testen. Der Screenreader JAWS leistet mir dabei unglaubliche Dienste. Ich bin zufrieden mit dem, was ich bis jetzt erreicht habe, und kann jedem nur empfehlen, sein Ziel weiterzuverfolgen. Man muss als Blinder oft viel mehr Geduld haben. Viele Abteilungsleiter haben Angst davor, extrem hohe Unkosten für die Ausrüstung verbuchen zu müssen. Doch es gibt auch mutige Menschen, die es einfach ausprobieren, wie mein Vorgesetzter. Ich möchte mich bei meinen Lehrern am BBI bedanken, ganz besonders bei meinen Informatiklehrern, Herrn Schmid und Herrn Kieteubl. Ohne die beiden wäre wohl vieles nicht möglich gewesen. Danke! Jürgen Bernold $$$Spezialbeiträge %%%Sehbehinderte Fahrgäste sollen in U-Bahnstationen keine Nachteile haben Wiener Linien erhöhen die Sicherheit: Neues Leitsystem für blinde Menschen Was im Alltag für Sehende selbstverständlich ist, ist für sehbehinderte und blinde Menschen oft schwer zu bewältigen. Dazu zählt unter anderem auch das Zurechtfinden im U-Bahn-Bereich. Um Blinden das Leben so leicht wie möglich zu machen, haben die Wiener Linien 85 Prozent der U-Bahn-Stationen mit Leitsystem ausgestattet. Rein in die U-Bahn-Station, die Stiegen raufhetzen und in den kurz vor der Abfahrt stehenden Zug springen. Für sehende Menschen gang und gäbe, kein Problem und selbstverständlich. Für Blinde undenkbar! Diese müssen sich mit dem Blindenstock zurechtfinden und das wäre ohne Leitsystem alles andere als einfach. Darauf haben die Wiener Linien verstärktes Augenmerk gelegt. Damit man auch blinden Menschen das U-Bahnfahren so leicht wie möglich macht, wurden bereits 85 Prozent mit taktilen Bodenwarn- und Bodenleit- einrichtungen, auch Leitsysteme genannt, ausgestattet. SO FUNKTIONIERT DAS LEIT-UND WARNSYSTEM Bei den taktilen Bodeninformationen wird zwischen Bodenleitstreifen und so genannten Aufmerksamkeitsfeldern unterschieden. Die Bodenleitstreifen, also die weißen Linien, markieren den Wegverlauf. Die Aufmerksamkeitsfelder sind Quadrate, die sich aus einzelnen Punkt- Elementen zusammensetzen. Diese weisen auf eine Situationsänderung wie zum Beispiel Stiegenaufgänge oder dergleichen hin und bieten sich als sicheres Wartefeld zum Einsteigen in die U-Bahn an. Sehende Fahrgäste, die diese Merkmale oft gar nicht beachten, sollten die Markierungen für jene frei lassen, die diese brauchen. Mit dem Leitsystem ist die Hilfestellung der Wiener Linien aber noch nicht erschöpft. Aufzugsdruckknöpfe mit Braille-Schrift oder akustische Stockwerksansage bei Liften mit mehr als zwei Stockwerken sind nur zwei der Serviceeinrichtungen für sehbehinderte Menschen. Unter 01/7909-100 bekommen alle in ihrer Mobilität eingeschränkten Fahrgäste Infos zu den bestmöglichen Fahrtrouten, barrierefreien Zugängen oder zum Einsatz der Niederflurfahrzeuge. aus "Wien heute (U-bahn-Zeitung)" vom Freitag, 1. Juli 2005 $$$Freizeit und Unterhaltung %%%Lignano 2005 1 Ich heiße Bianca, bin 13 Jahre alt und war heuer das erste Mal in Lignano. Nach langer Busfahrt fuhren wir gleich in den Hafen. Unser Betreuer Martin führte mich über riesige Steine zum Meer. Dort schöpfte ich das erste Salzwasser mit meinen Händen. 2 Unser Bootsausflug auf die Muschelinsel war sehr interessant. Wir wollten natürlich am Oberdeck sitzen und nach Jürgen kletterte ich die schmale Leiter hoch. 3 Inge, Martin und Luise zeigten uns, wie so ein Ausflugsschiff "aussieht". Hier untersuche ich gerade die Befestigung der Plastikplane, die wie ein Dach über das Oberdeck gespannt war und uns vor einem Sonnenbrand schützte. Der "Capitano Adriano" begrüßte Melanie und mich vor der Abfahrt des Schiffes persönlich. 4 Melanie und ich saßen am Oberdeck ganz hinten - so spürten wir den Fahrtwind und hörten das Rauschen des Wassers, als das Boot in der mit Pfosten markierten Wasserstraße in der Lagune zur Muschelinsel fuhr. 5 In der Kapitänskajüte drehte ich das hölzerne Steuerrad. Die Kappe von Kapitän Adriano war mir zu groß. Er zeigte mir die vielen Knöpfe am hölzernen Armaturenbrett und erklärte mir die Funktionen. 6 Fast jeden Abend gingen wir in die Disco. Dort trafen wir viele italienische Kinder aber auch österreichische Familien. Einige Kinder und Jugendliche tanzten sogar mit ihrem Rollstuhl. Am letzten Abend dachte ich wehmütig ans Heimfahren. So viel habe ich während des Aufenthaltes in Lignano gelernt und erlebt. Es waren wunderschöne Tage, die erst durch unsere großzügigen Spender ermöglicht wurden. Jürgen, Armin, Melanie, Daniel, Sami und ich möchten uns sehr bedanken. %%%Österreichisches Computercamp 2005 Bild: Fliegende Kinder und ihre rauchenden Kisten %%%Grußworte der Schulleiterin Liebe Leserinnen! Liebe Leser! Ich freue mich sehr, dass das diesjährige 7. Österreichische Computercamp erstmals im BBI Wien seinen Platz gefunden hat. Eine wahrlich "heiße" Woche ist im Gange, sowohl das Wetter als auch den Eifer der Kinder und Jugendlichen betreffend. Schon in der Vorbereitungsphase war mir klar, dass das OCC etwas ganz Besonderes ist. Ein hoch motiviertes Tutoren- und Betreuerteam ist im Einsatz, Menschen, die freiwillig ein Team bilden, das seine Liebe zu der Arbeit mit den Kindern tagtäglich beweist. Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es eben steht und kann so individuell optimal gefördert werden. Romina: "Ich kann schon viele Namen schreiben!" Nadine: "Ich kann schon Ordner anlegen!" Martin: "Wir unterhalten uns gerade darüber, wie der Vorgang des Mailens technisch abläuft!" Allein diese drei spontanen Aussagen am heutigen Vormittag betonen die Individualität des Arbeitens. Durch das optimale Lehrer-Schüler-Verhältnis von 3:1 lernen die Kinder in den täglichen 6 Trainingseinheiten enorm viel. Ergänzt wird das Lernprogramm durch ein exklusives Freizeitprogramm, das vor allem die soziale Kompetenz stärkt. Das "Miteinander" steht im Vordergrund mit dem Ziel, neue Freundschaften zu schließen. Sozialpädagoginnen zeichnen für ein abwechslungsreiches kindgemäßes Programm verantwortlich, das den Bogen vom Vorstellungsabend über Bummel durch die Innenstadt mit McDonald's-Besuch und Fiakerfahrt, Praterrummel, Schnuppertauchen, Spielen... bis zum bunten Abend mit anschließender Disco spannt. Die Kinder nehmen diese Angebote toll an! Am Tag der offenen Tür erhielten viele Kinder Besuch von ihren Eltern, Großeltern, Verwandten. Stolz konnten sie ihre Arbeit präsentieren. Am selben Tag fand eine Pressekonferenz statt, die von Vertretern der APA, der Presse und der Wiener Zeitung besucht wurde. Auch der Bezirksvorsteher des 2. Bezirks, Herr Gerhard Kubik, gab uns die Ehre. Interessiert verfolgten die Damen und Herren die Arbeit in den Klassen. Ohne Sponsoring wäre die Organisationsform dieser OCC-Woche nicht möglich. Ich möchte daher an dieser Stelle ein ganz herzliches DANKE allen Sponsoren sagen, die finanziell und auch ideell durch ihre Mithilfe den Kindern das Erlebnis OCC ermöglichen. Danken möchte ich ALLEN helfenden Händen, die zum Erfolg dieser Woche beitragen. Ich gratuliere dem Organisationsteam zum tollen Erfolg und freue mich, wenn OCC wieder im BBI Wien Station macht! Susanne Alteneder Direktorin des BBI %%%Mein erster Tag im Camp Am Abend waren wir beim McDonalds. Ich habe Cola und Chicken Mc Nuggets mit Pommes gegessen. Dann fuhren wir mit der Kutsche. Nach der Kutsche sind wir wieder in die Schule gegangen. In der Schule gab es eine Überraschung. In der Aula haben wir Musik gehört und Spiele gespielt. Es wurde spät und wir gingen auf die Gruppe. Ich habe mit meinem Gameboy gespielt. Leider mussten alle Kinder und ich schlafen gehen. Rabia Karapinar %%%Einladung zum OCC 2006 Nächstes Jahr wird das 8. Österreichische ComputerCamp voraussichtlich im August in Graz stattfinden. Wir werden Dich selbstverständlich rechtzeitig informieren, denn Deine Teilnahme ist uns besonders wichtig! TutorInnen am OCC Batusic Mario Berndorfer Wolfgang Bukoschegg Michael Kemmler Marvin Klein Patrizia Kowald Mario Morandell Martin Mühlbach Irene Nimmrichter Peter Petz Andrea Rainwald Walter Rupp Beatrix Stwora Sabine Zündel Emanuel %%%Stimmige Tage - Kreativurlaub in Schloss Krumbach Denise Postl und Wilhelm Huber, Schülerin und Schüler des Bundes- Blindenerziehungsinstitutes, sowie die Sozialpädagogin Eva Weninger und der Sozialpädagoge Denis Hubalek wurden vom 31. Juli bis 6. August 2005 zu einem fünftägigen Kreativurlaub auf Schloss Krumbach eingeladen. Die Firma List, welche Schiffe und Jachten ausstattet bzw. Segeltücher herstellt, hatte uns diesen Urlaub gesponsert. Als wir am Sonntagnachmittag angekommen waren und unsere schönen Zimmer angesehen hatten, nahmen wir an einer Führung durch das Schloss teil. Anschließend machten wir noch ein paar Spiele auf der Schlosswiese. Nach dem Essen durften wir am Tanzabend teilnehmen. Als dieser Abend zu Ende war, gingen wir sehr beeindruckt schlafen. Während unseres Aufenthaltes durften wir an verschiedenen Workshops teilnehmen. An den Vormittagen beschäftigten wir uns mit der Verformung von Specksteinen, an den Nachmittagen unternahmen wir verschiedene Dinge, wie z. B. die Gestaltung des Musicals "Harry Potter". Am Dienstag nach dem Mittagessen hatten wir große Lust, das Schwimmbad im Hotel zu benützen. Im Hotel gab es auch eine Sauna, die ich zusammen mit Denis an zwei Abenden benutzte. Das hat mir sehr gefallen. Am Mittwochnachmittag ging ich mit Denis im Wald spazieren, während die anderen in ein Museum gingen und dort an einer Führung teilnahmen. Am Donnerstagabend hatten wir zwar nichts Besonderes vor, aber dafür hatten wir am Freitagabend noch eine ganze Menge Spaß. Davor aber wurde das fertige Musical von Harry Potter aufgeführt. Unser Aufenthalt auf Schloss Krumbach war sehr lustig. Wir hatten noch viel Spaß mit den anderen Schülern, die auch an den Workshops teilnahmen. Doch am lustigsten war der letzte Abend vor der Abreise. Wir feierten den Ausklang dieser schönen Woche noch bis spät in die Nacht. Wir fanden das wirklich sehr schade, dass wir nur eine Woche dort bleiben konnten, aber ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder so etwas Tolles machen dürfen. Wilhelm Huber Für mich waren mein Bett, das sehr weich war und in dem ich sehr gut schlief, sowie das ausgiebige und abwechslungsreiche Buffet und die Freundschaft mit meiner Zimmerkollegin Pia das Beste. Dass ich natürlich auch meine Klavierkünste zeigen konnte (manchmal spielte und sang ich bis spät in die Nacht) und im Harry-Potter-Musical mitwirkte, fand ich sehr schön. Ausgiebige Spaziergänge und viel frische Luft trugen sehr zu meiner Erholung bei. Ich hätte es noch viel länger dort ausgehalten, bin aber sehr dankbar, dass ich überhaupt dort sein durfte. Denise Postl Noch einmal möchten wir uns sehr herzlich bei der Familie List für ihre Großzügigkeit bedanken. Eva Weninger %%%Impressionen und Reflexionen Young Disabled Italy Camp in Domodossola 25. Juni 2005 - 6. Juli 2005 Als Begleiterin einer sehschwachen und einer blinden Schülerin des Bundes-Blinden-Instituts (Wien) zum 7.Young Disabled Camp in Domodossola, zu dem Lions-Club Vindobona in großzügiger Weise eingeladen hat, möchte ich gewonnene Eindrücke über das Camp in Form einer Reflexion anstellen. Zwölf Teilnehmer von insgesamt 19 waren Rollstuhlfahrer (aus Italien, Polen, Finnland, Libanon), einige davon schwerstbehindert. Einige Teilnehmer hatten kognitive Einschränkungen, einige waren Spastiker und Nurgül und Sevda, die österreichischen Teilnehmerinnen, hatten Sehbehinderungen. Aufgefallen ist die heitere, die gelassene, die freundliche und liebevolle Atmosphäre seitens der Teilnehmer und deren Betreuer während der ganzen Zeit im Camp von Domodossola. Was, so fragte ich mich, sind die Indikatoren, die ein glückliches, gelingendes und gutes Leben trotz Behinderung ermöglichen und welche Bedingungen herrschten am Camp, die eine solch heitere Atmo sphäre verbreiteten? Vielleicht trägt der gelassenere Umgang der italienischen Gastgeber mit der Zeit dazu bei, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, die notwendig ist, wenn Menschen mit verschiedenen Sprachen und verschiedenen Behinderungen zu einem gemeinsamen Unternehmen zusammentreffen. Vielleicht ist es auch die Anstrengung und das Bemühen der freiwilligen Helfer der Bergrettung, die in unendlicher Mühe die Rollstuhlfahrer in den Autobus trugen, als wir den Ausflug nach Macugnaga machten, um mit dem Sessellift zum Belvedere zu fahren, um den Monte Rosa, den zweithöchsten Berg Italiens zu sehen. Für einige Teilnehmer war dieser Ausflug die erste Sesselliftfahrt ihres Lebens. Die Sicherheit, die die bergerfahren Männer ausstrahlten, halfen den Ängstlichen ihre Angst zu überwinden. Nach dem Picknick in den Bergen und der wunderschönen Aussicht mussten alle auf dem gleichen Wege wieder zur Talstation und wieder in den Bus gehievt werden. Vielleicht ist es die Fahrkunst der italienischen Busfahrer, die über die Schwindel erregenden Bergstraßen und über grandiose Brücken sicher zum Ziel kommen. Von Domodossolo aus erstrecken sich sieben Alpentäler, die per Straße erschlossen sind. Einige Betreuer, dazu gehörte auch ich, überstanden die Fahrt zum Toce Fall, dem höchsten Wasserfall Europas im Val Formazza, nur mit Notfalltropfen und Flachmann. Der Busfahrer musste einige Male dreimal reversieren um die Kurven fahren zu können. Vielleicht ist es die Möglichkeit in der gepflegten Therme von Bognanco in den Bergen schwimmen und baden zu können und nach dem Baden auf der Terrasse in der Sonne zu ruhen und köstliches Heilwasser zu trinken. Die Schwerelosigkeit des Wassers, die Schwimmhilfen und die Betreuung durch die Betreuer ermöglichten auch den Schwerstbehinderten ein entspanntes Badevergnügen. Es ist vorstellbar, dass viele Helfer notwendig waren, bis alle Teilnehmer mit Handicaps im Pool schwimmen konnten. Vielleicht ist es die weitere Möglichkeit, auf einem Therapiepferd in "La Prateriea" reiten zu dürfen und die Angst vor dem Pferd zu verlieren und sich groß und mächtig und gesund zu fühlen. Vielleicht ist es auch die Fahrt mit dem Schiff auf dem Lago Maggiore von Verbania nach Belgirate, wo wir von Duccio Mugnai erwartet wurden, um am eleganten Seeufer zu promenieren Das war ein olfaktorisches und optisches Vergnügen vorbei an blühenden, duftenden Bäumen und riesigen Hortensienbüschen in rosa, lila und weiß spazieren zu können, um anschließend in die elegante Villa Charlotta zum Lunch eingeladen zu werden und wie "Gott in Italien" zu speisen. Vielleicht ist es die Lebenskunst der italienischen Gastgeber, ein Mahl zu genießen und zu einem Ereignis werden zu lassen: mit gutem Wein, herrlicher Pasta und frischem Obst, mit unvergleichlich gutem Käse aus der Region (wunderbarer Milch von den hochgelegenen Almen) und dem obligaten Espresso. Die "Extrawürste", die für uns drei Vegetarier gebraten wurden, sind erwähnens- und dankenswert. Sicher trägt die Großzügigkeit der Lions dazu bei, dass in der Ausübung von Umverteilung und Anerkennung eine heitere Atmosphäre geschaffen werden konnte. Sicher trägt der Respekt der Betreuer den Betreuten gegenüber dazu bei, ein Gefühl der Unzulänglichkeit überwinden zu helfen und ein Gefühl der Gleichwertigkeit und gegenseitiger Anerkennung herzustellen. In der Deklaration der Menschenrechte sind alle Menschen gleich an Würde und Ansehen. Behinderung macht ungleicher und bedarf der aktiven Umsetzung des Inhaltes der Deklaration. Sicher trägt die Fähigkeit der Besucher des Camps Toleranz auszuüben dazu bei, um ein friedliches Auskommen zu gewährleisten, denn wir alle tragen unsere Handicaps in uns: in unseren Herzen und in unseren Köpfen! Sicher trägt die große Anstrengung der Organisatoren des 7. Young Disabled Camp in Domodossola dazu bei, trotz Handicaps ein, wenn vielleicht auch nur für kurze Zeit, gutes, ein gelungenes, ein glückliches Leben geführt zu haben. Über die Möglichkeit eine so schöne Zeit in Domodossola erlebt zu haben, freuen sich Sevda Ak, Nurgül Cevikkol, Therese Leitner-Schweighofer $$$Sport und Spiel %%%ÖM Jugend und Landesmeisterschaft Schwimmen, Wien Überragende Ergebnisse unserer Schwimmjugend Ein neuer Schwimmstern geht auf - Thomas Seidling. Riesenerfolg für die drei jugendlichen Schwimmerinnen und sieben jugendlichen Schwimmer des VSC bei der Österreichischen Jugendschwimmmeisterschaft im Floridsdorfer Bad, in deren Rahmen gleichzeitig die Wiener Landesmeisterschaft ausgetragen wurde. Ingesamt konnten sie 10 Österreichische Meistertitel, 10 Silber- und 3 Bronzemedaillen sowie 2 Verbandsgoldmedaillen in Empfang nehmen. Mit diesen 10 ÖM-Titeln (von insgesamt 20 vergebenen Titeln) war der VSC der erfolgreichste Verein! Erfolgreichster Schwimmer der Österr. Jugend-Meisterschaft war Mathias Schmuckerschlag mit 4 Meistertiteln und 3 Österr. Jugendrekorden! Erfolgreichste Schwimmerin war Bianca Bazala mit 2 ÖM-Titeln und 4 Österr. Jugendrekorden. Zwei ÖM-Titel und 2 Österr. Jugendrekorde konnte Thomas Seidling für sich verbuchen. Zwei ÖM-Titel gab es auch für Christoph Prettner. Überragend sind die neuen Österr. Jugendrekorde von Thomas SEIDLING (S12/13): 50 m Brust in 43,63 (bisher Christoph Prettner: 47,53 ) und 100 m Brust in 1:35,56 (bisher Christoph Prettner: 1:51,37). Mathias Schmuckerschlag verbesserte in S11 seine eigenen Österr. Jugendrekorde über 50 m Brust mit 52,21 (bisher: 56,43), über 50 m Freistil mit 52,13 (bisher: 53,95) und über 50 m Rücken mit 58,84 (bisher: 1:03,31). Bianca Bazala nähert sich nicht nur in S12/13 mit ihren neuen Österr. Jugendrekorden in kleinen Schritten auch den Allgemeinen Rekorden in dieser Klasse, über 50 m Brust steigerte sie sich um 1,81 sec. auf 48,04 und erzielte damit neuen Österr. Jugendrekord als auch neuen Österr. Rekord!!! Sie verbesserte den bisher von Gabriele Berghofer gehaltene Bestmarke aus dem Jahr 1994 um 26 Hundertstel Sekunden. Ihre neuen Österr. Jugendrekorde sind: 50 m Freistil in 44,41 (bisher: 45,40), 100 m Brust in 1:45,84 (bisher: 1:47,04), 50 m Rücken 55,02 (bisher: 55,99). Österreichische Jugendmeister und zugleich Wiener Landesmeister wurden: Bianca BAZALA (S12/13) über 50 m Brust (ÖJR) und 100 m Brust (ÖJR) Mathias SCHMUCKERSCHLAG (S11) über 50 m Brust (ÖJR), 100 m Brust, 50 m Freistil (ÖJR), 50 m Rücken (ÖJR) Thomas SEIDLING (S12/13) über 50 m Brust (ÖJR) und 100 m Brust (ÖJR) Christoph PRETTNER (S12/13) über 50 m Freistil, 100 m Freistil Verbandsgoldmedaillen (ÖM und LM): Bianca BAZALA (S12/13): 50 m Freistil (ÖJR, 50 m Rücken (ÖJR) Silbermedaillen (ÖM und LM): Emine CAM (S12/13): 50 m Brust, 100 m Brust Christoph PRETTNER (S12/13):50 m Brust, 100 m Brust Thomas SEIDLING (S12/13):100 m Freistil Michael BERGER (S12/13) 50 m Freistil Wilhelm HUBER (S11): 50 m Brust, 100 m Brust Gerhard FICHTNER (S11): 50 m Freistil, 50 m Rücken Bronzemedaillen (ÖM und LM): Peter TICHY (S12/13): 50 m Brust Thomas SEIDLING (S12/13): 50 m Freistil Michael BERGER (S12/13): 100 m Freistil Weiters nahmen Claudia MÖSENEDER (S12/13) über 50 m und 100 m Brust teil, wobei sich jeweils Dritte wurde (Ehrenmedaille). Franz Schöffmann belegt in der Landesweiterung über 50 m Freistil den 4. Platz. http://www.vereinsmeier.at/1097/vsc/ $$$Einladungen %%%Der geschmiedete Himmel - Die Sternenscheibe von Nebra Ist die Geschichte Europas neu zu schreiben? Eine in Deutschland gefundene 32 cm große Bronzescheibe mit Gold- auflagen zeigt die weltweit älteste Darstellung des Kosmos. Sie belegt, dass man bereits vor 3600 Jahren, im damals noch schriftlosen Europa, systematische Himmelsbeobachtungen und Kalenderberechnungen durchführte - wie bisher nur aus den Hochkulturen Ägyptens und des Vorderen Orients bekannt. Der Fund der Himmelsscheibe - Ein Kriminalfall 1999 von Raubgräbern auf dem Mittelberg bei Nebra (Sachsen-Anhalt) gefunden, wurde die Himmelsscheibe erst 2003 von der Polizei sichergestellt. Der "Fall Himmelscheibe" beschäftigt bis heute die Gerichte. Die Welt der Bronzezeit erleben Originalfunde aus ganz Europa machen diese Schau zu einer der größten archäologischen Ausstellungen Österreichs. Inszenierungen, Modelle und Filme entführen den Besucher in die Welt der Mythen und Riten der Bronzezeit. ///Veranstaltung für Blinde und Sehgeschädigte Der Griff nach den Sternen Ohne störende Vitrinenscheiben können ausgewählte Originalfunde der Bronzezeit und die Himmelsscheibe in einer originalgetreuen Nachbildung, ihre Rohmaterialien, Guss- und Rohformen erlebt und erkundet werden. Für Einzelpersonen: Dienstag, 15. November 2005 und Dienstag, 17. Jänner 2006, 16.30 bis 17.30, Kosten: 2 Euro pro Person, Eintritt frei, Anmeldung erwünscht Für Gruppen: an Dienstagen, Kosten: 2 Euro pro Person (Mindestkosten 30 Euro), Eintritt frei Information und Anmeldung: Telefon: 01/52177-335 E-Mail: gertrude.schaller@nhm-wien.ac.at agnes.mair@nhm-wien.ac.at %%%Telefonarbeitsplätze im Wandel der Zeit ... lautet der Titel der diesjährigen, herbstlich viel versprechenden Seminarveranstaltung plus Hilfsmittelausstellung. Veranstalter sind die Fachgruppe Hilfsmittel und die Fachgruppe für Telekommunikation und Büroberufe des ÖBSV sowie der Fachausschuss für Bildung und Beruf der Interessengemeinschaft Blickkontakt. Auch heuer findet das alljährliche Hilfsmittel-Event in den Räumlichkeiten des BBI statt, was mich sehr freut und wofür ich unseren Gastgebern ganz herzlich danke. Auch das Thema ist aufgrund der langen Ausbildungstradition perfekt angesiedelt. Und nun darf ich Ihnen den Einladungstext präsentieren. Das Telefon ist ein wichtiges Instrument für die berufliche Tätigkeit blinder und sehbehinderter Menschen. In den letzten Jahren erfolgte ein Wandel vom Telefonistenarbeitsplatz zu Info- und Callcenter und ähnlichen Einrichtungen. Dies bedeutet eine große Herausforderung für uns. Können blinde und sehbehinderte Arbeitnehmer weiter voll ihren Beruf ausüben bzw. gibt es für künftige Arbeit suchende Personen Arbeitsplätze in diesen Bereichen? In den zwei Tagen wollen wir uns intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen und bereits gesammelte Erfahrungen weitergeben. Ort: Bundes-Blindenerziehungsinstitut, Wittelsbachstraße 5, 1020 Wien, 2. Stock Termin: 18. und 19. November 2005 Programm: Freitag, 18. November 10 bis 12 Uhr: Referate und Gespräche zu diesem Themenbereich Zielgruppe: Arbeitgeber, Kostenträger, Arbeitsmarktservice, blinde und sehbehinderte Arbeitnehmer - Moderation: Mag. Beate Hattinger Referenten: Vertreter des Bundes-Blindenerziehungsinstitutes des Berufsbildungs- und Forschungszentrums für blinde und sehbehinderte Menschen, der Technik- und Arbeitsassistenz sowie eines betroffenen Arbeitnehmers. 12 bis 17 Uhr: Ausstellung der in Österreich vertretenen Hilfsmittelfirmen. Samstag, 19. November: 9.30 bis 12 Uhr: Referate, Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Schwerpunkt Info- und Callcenterarbeit Zielgruppe: blinde und sehbehinderte Arbeitnehmer - Moderation: Bruno Etzenberger Referenten: Vertreter von Hilfsmittelfirmen, betroffene Arbeitnehmer Änderungen, bezüglich der Vortragenden sind möglich! 10 bis 15 Uhr: Hilfsmittelausstellung Ab 15 Uhr lädt die Fachgruppe Hilfsmittel ihre Mitglieder zur alle zwei Jahre stattfindenden Fachgruppenversammlung ein; diesmal mit Neuwahlen. Wir, die Veranstalter, werden durch Referenten und Infostände, für Sie präsent sein. Sollte Sie Hunger oder Durst quälen, darf es natürlich an Kulinarischem nicht fehlen! Anmeldeschluss für die Seminarveranstaltungen ist der 31.10.2005! Übernachtungsmöglichkeit ist im Bundes-Blinden-Erziehungsinstitut vorhanden. Bitte gegebenenfalls bei der Anmeldung mitteilen! Kontaktdaten: Fachgruppe Hilfsmittel Mag. Beate Hattinger Privat: 01 / 967 50 10 Mobil: 0699 / 19 67 50 10 E-Mail: beate.hattinger@chello.at Fachgruppe für Telekommunikation und Büroberufe Erni Pirringer Dienstlich: 01 / 801 10-2480 E-Mail: erni.pir@gmx.at Interessengemeinschaft Blickkontakt Fachausschuss Bildung und Beruf Martin Oblak Dienstlich: 01 / 70 111-4699 Mobil: 0664 / 337 48 02 E-Mail: martin.oblak@borealisgroup.com Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen Besuch und einen regen, interessanten Erfahrungsaustausch. Mag. Beate Hattinger %%%Adventmarkt im Bundes-Blindenerziehungsinstitut Do, 24. und Fr, 25. 11. von 9-19 Uhr mit Punsch; Sa, 26.11. 9-12 Uhr, 28.11. bis 21.12.05 jeweils Mo-Do 9-18 Uhr und Fr 9-16 Uhr Wittelsbachstraße 5 1020 Wien $$$Humor %%%Was ich über die schule halte (Dieser Text wurde neben dem Drucker im Informatikraum gefunden. Ob er am BBI entstanden ist oder von auswärts übernommen wurde, ist nicht bekannt. Fraglich bleibt auch, ob der Text freiwillig oder unfreiwillig komisch ist. - Erich Schmid) Ich finde die schule ganz in Ordnung nur ich finde das wier unnötige fecher haben wie zum beispiel rechnen (subtrahiren) (multiepliziren) (wurzeln zien). Was ich noch finde das wier zu viele stunden haben wen ich bestimmen könnte wieviel stunden haben würde ich sagen 3 stunden die schule ist anstrengent aber man muss sich duch setzen. Zum glück gibtes schuln sonst würde jeder mesch auf der welt arbeitslos sein. Es ist manichmal in der schule anstrengent und langweilig sonst get die schule in Ordnung. Impressum Dieses Informationsblatt wird vom Bundes-Blindenerziehungsinstitut herausgegeben. Im Sinne des Mediengesetzes für die Herausgabe verantwortlich ist die Direktorin, Prof. Susanne Alteneder. Für den Inhalt verantwortlich ist jeder einzelne Verfasser. Die geäußerten Meinungen müssen sich nicht mit dem Standpunkt der Redaktion decken. Verantwortlicher Redakteur ist Prof. Erich Schmid. Alle in 1020 Wien, Wittelsbachstraße 5