BBInfo 3-4/2009 Informationsblatt des Bundes-Blindenerziehungsinstitutes Titelbild: International Camp on Communications and Computer (ICC) Inhalt $$$LIEBE LESERINNEN UND LESER! $$$BBI INTERN %%%Personelles $$$ÖFFENTLICHKEITSARBEIT %%%International Camp on Communications and Computer (ICC) %%%Aus der ICC-Zeitung, 1. Woche %%%E-Mail nach dem ICC %%%Ein aufregender Talentewettbewerb %%%Wir waren in der Französischen Botschaft %%%Herzlichen Dank %%%Unser Konzert in Prinzersdorf $$$ERLEBEN – BEGREIFEN %%%Ganzheitliche Kommunikation %%%Exkursion in den Schulgarten Kagran am 7. Oktober 2009 $$$SPEZIALBEITRÄGE %%%Weit mehr als "Sechs Richtige" ///Im Lesecafé ///Audiodeskription - Der Hörfilm ///Am Marktplatz der Begegnung ///Sterne über Sterne ///Ausklang mit Ausblick ///Danksagung und Resümee %%%Der Durchblick ///Rasche Umsetzung der gebührenfreien Arzneimittel-Hotline ///PolitikerInnen erhalten Braille-Erklärung ///Nachlese zur Tagung der Fachgruppe Hilfsmittel ///Verkehrserziehung - ein solides Fundament ///Gefahrlos fahren ///Ein vierbeiniger Helfer ///Unterstützung durch moderne Technik ///Blick in die Zukunft ///Das Publikum geht mit ///Technik zum Anfassen ///Nachzuhören $$$FESTE UND FEIERN %%%Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne $$$FREIZEIT UND UNTERHALTUNG %%%Ausflug in den Märchenpark %%%Das Italienabenteuer – Tagebuchnotizen %%%Eine Fahrt mit der Liliputbahn … %%%Bouldern in der Kletterhalle des Alpenverein Edelweiß %%%Parisausflug der Gruppe 4 %%%Ausflug ins Eisenbahnmuseum Strasshof %%%Kutschenfahrt %%%Ausflug ins Dianabad $$$SPORT UND SPIEL %%%15.-20. Juli 2009 - IBSA World Youth and Student Championships %%%27.-28. Juni 2009 - ÖSTM Leichtathletik, Rif/Hallein %%%Wiener Landes-Schwimmmeisterschaft %%%Der VSC trauert um Willi Hohm $$$FUNDGRUBE %%%Aus der Deutschen Zentralbücherei ///Neues Zeitschriftenangebot ///Einmal um die Erde - und zurück %%%Fahrplanwechsel der ÖBB Dezember 2009 ///Mitteilung von Christian Schwarzl, Barrierefreies Reisen, ÖBB $$$EINLADUNGEN %%%Darwins rEvolution im Naturhistorischen Museum Wien ///Impressum $$$Liebe Leserinnen und Leser! Und wieder war es die Arbeitsüberlastung des Redaktionsteams, die uns zur Doppelnummer 3-4/2009 zwang. Ich blicke zurück in den Juli 2009. Zwei Jahre Planungszeit lagen hinter uns, viele Unbekannte blieben bis zuletzt: Unsere Türen für das „Internati- onal Camp on Communication & Computers“ öffneten sich! Von 11. bis 18. Juli und von 21. bis 28. Juli 2009 belebten Jugendliche, Betreuer und Workshopleiter aus insgesamt 19 Nationen das BBI. Alle zur Verfügung stehenden Betten im Internat und in den Gästezimmern waren belegt, an den Vor- und Nachmittagen besuchten die Teilnehmer/innen die verschie- densten Workshops und jeden Abend gab es interessante Unternehmun- gen. Das Konferenzzimmer war das „Campoffice“: Informations- und Kommunikationstafeln erleichterten den Informationsfluss, tägliche Be- sprechungen mit den national coordinators, der leisuretime crew und den Organisatoren fanden hier statt. Im kleinen Lehrerzimmer waren die Tech- niker am Werk, hier entstanden auch die Campzeitungen. Und im zweiten kleinen Lehrerzimmer hatten die Hauptverantwortlichen ihr Büro. In den Räumlichkeiten der Schule und des Internats fanden die Workshops statt, bei brütender Hitze konnte man aber auch das Labyrinth im Garten erfor- schen. In jeder Woche gab es einen ganztägigen Ausflug, an dem die Teilnehmer/innen den Donaukanal per Schiff erkundeten, ein Picknick auf dem Heldenplatz einnahmen, verschiedenste Museen besuchten und schlussendlich den Tag beim Heurigen ausklingen ließen. Die Teilneh- mer/innenzahl beim Grillfest in der ersten Woche war schon sehr groß, in der zweiten Woche tummelten sich mehr als 130 Personen in unserem Garten. Fun and action prägten die zwei Camps. Die Seele des Betreuungsteams war sicherlich unsere Sozialpädagogin Melitta Long, die während des Camps Tag und Nacht zur Stelle war. Sie hielt das Team der Freizeitbetreuerinnen in ihrer angenehmen und aufge- schlossenen Art zusammen, kümmerte sich um große und kleine Weh- wehchen, war mit ihrem perfekten Englisch Ansprechpartnerin für alle. Die Zusammenarbeit mit allen Teams des BBI funktionierte großartig, da- für auch von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Die Campteilneh- mer/innen verließen uns und Wien mit vielen positiven Eindrücken, nächs- tes Jahr wird das Camp in Griechenland stattfinden. Das Schuljahr 2009/10 begann gut vorbereitet ruhig, der Stundenplan lief bereits ab dem dritten Schultag sowohl am Vor- als auch am Nachmittag. Frau Prof. Andre-Schellner ist als Stundenplanerstellerin wahrlich eine Künstlerin ihres Faches! Ab 11. Jänner 2010 erhöht sich unsere Schüler- zahl um 8, denn an diesem Tag startet der nächste Masseurkurs. Ein Höhepunkt im September war zweifelsohne die feierliche Veranstal- tung in der Französischen Botschaft zu Ehren des 200. Geburtstages von Louis Braille. Lesen Sie darüber im Blattinneren! Im Anschluss an die offi- zielle Feier ergaben sich viele gute Gespräche, sowohl der französische Botschafter als auch Herr Minister Hundstorfer waren von den Darbietun- gen unserer Schüler/innen begeistert. Ebenfalls noch im September fand die Vernissage der Kunstfotos unserer „Five blind women“ im Flagshipstore von Bundy & Bundy im 1. Bezirk statt. Viel Prominenz aus den Medien und auch die Bezirksvorsteherin, Frau Ursula Stenzel, waren – neben unseren fünf Damen - anwesend. Das Pro- jekt wurde von Christine Pichler, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit die Kontakte knüpfte, vorgestellt. Danach hat sich der Visagist, der die Mäd- chen stylte, bereit erklärt, junge Damen für unseren Hausball zu schmin- ken. Leider waren für mich an diesem Abend die Berührungsängste vieler Personen zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen stark spürbar. Am 1. Oktober wurde unser Funcourt „abgenommen“ und somit steht die- ser Sportplatz nun unseren Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Mehr darüber im nächsten BBInfo! Die Frühförderung führte eine ganztägige Veranstaltung für Eltern durch. Interessante Workshops und Ausstellungen von Spiel- und Lernmateria- lien sowie von technischen Hilfsmitteln ergänzten den Gedankenaus- tausch unter den Eltern und den Frühförderinnen. Am 21. Oktober 2009 verabschiedeten sich in einer sehr berührenden und trotzdem lustigen Feier die Mitarbeiter/innen des Schulzentrums Ungar- gasse von ihrem Direktor, Herrn HR DI Mag. Egon Preiml, der in den wohlverdienten Ruhestand trat. Die amtsführende Präsidentin des Stadt- schulrats für Wien, Frau Dr. Susanne Brandsteidl, und die Landesschulin- spektoren LSI DI Judith Wessely (Technische Schulen) und Mag. Walter Grafinger (Kaufmännische Schulen) unterstrichen durch ihre Anwesenheit die schulpolitische Bedeutung von HR Preiml. Wir arbeiten ja seit der Gründung unserer Handelsschule eng mit dem SZU zusammen, und ich konnte immer wieder fruchtbare Gespräche mit Dir. Preiml führen. Ende Oktober sang das Wiener Vocalquartett ein Benefizkonzert für uns. Dieser musikalische Hochgenuss wurde von unserer Chorleiterin und So- zialpädagogin, Frau Edith Völk, die selbst aktive Sängerin im Quartett ist, organisiert. Der Reinerlös dieses Abends wird für Unternehmungen des Chores verwendet. Weitere musikalische Highlights waren das Chorkon- zert in Prinzersdorf (Bericht im Blattinneren!) und das Weihnachtskonzert gemeinsam mit der Musikschule des 9. Bezirks unter der Leitung von Frau Susanne Heidrich im BBI. Frau Völk und Frau Heidrich kooperieren in der musikalischen Arbeit mit ihren Kindern und Jugendlichen seit dem heuri- gen Frühjahr. Die Zusammenarbeit wird erfreulicherweise immer enger und so manche Freundschaft zwischen den Jugendlichen wurde ge- schlossen. Anfang November waren wir Gastgeber der Hilfsmittelausstellung des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Der Vormittag war für einen runden Tisch bezüglich der Verkehrssicherheit reserviert, am Nachmittag gaben die Hilfsmittelfirmen Auskunft über die neuesten techni- schen Geräte. Für unsere Jugendlichen war diese Veranstaltung gelebter praxisnaher Unterricht! Der Direktor der Nürnberger Blindenschule besuchte uns zu einem Ar- beitsgespräch, wir werden voraussichtlich gemeinsam ein Projekt starten. Zu einem grenzübergreifenden 2-Jahres-Projekt, das vor allem im künstle- rischen und im Freizeitbereich stattfinden soll, hat uns eine tschechische Blindenorganisation eingeladen. Wenn die Formalitäten erfüllt sind, kön- nen wir bereits im Frühling 2010 starten! Einen Vormittag war ich mit meinen Projektverantwortlichen, Frau Prof. Andre-Schellner und Prof. Keplinger, zu Wienstrom eingeladen und konn- te mich vorort von der Arbeit unserer zwei dort angestellten Telefonistin- nen überzeugen. Nach wie vor gibt es in diesem Betrieb den blindenspezi- fischen Praxisplatz, worüber wir sehr froh sind! Ein Danke an das gesamte Team, das unsere Jugendlichen nicht nur in der Telekommunikationspra- xis schult, sondern auch lebenspraktisch und im sozialen Lernen unter- stützt! Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu, zwei Jahresprojekte werden mit Jänner 2010 beginnen – darüber mehr im nächsten BBInfo! Susanne Alteneder Direktorin $$$BBI intern %%%Personelles Ein neues Schuljahr bringt immer personelle Veränderungen mit sich – in diesem waren sie aber besonders weitgreifend. Frau Nina Leitner-Farkas (Sonderkindergärtnerin) kam aus der Karenz zurück und übernahm wieder eine Kindergartengruppe. Auch Frau Mi- chaela Kaindlstorfer kam aus der Karenz zurück und übernahm die 1. Klasse. Frau Anna Brandhofer musste in Frühkarenz gehen, und so dürfen wir (wieder) Frau Claudia Wagner im Team der N0 begrüßen. In der Nachmittagsbetreuung kamen neu ins Team dazu: Frau Marta Cisak (Kindergarten), Frau Esther Heiss (N1a), Frau Dorina- Cecile Grimm (N1b) und Frau Sabrina Obermaier (N5). In der Internats- gruppe 4 verstärkt Frau Ilse Rechenmacher das Team. Frau Mag. Barbara Wiener vertritt unsere Psychologin Frau Dr. Andrea Hammer während des Sabbaticals. Frau Rebecca Volz (Lehrerin der Basalen Förderklassen) und Herr Johan- nes Weingartner (Lehrer für Mathematik und Bewegung und Sport) schlossen den Bund der Ehe. Ebenfalls im Hafen der Ehe landeten Frau Mag. Beatrix Himmer (ehemals Rupp, Lehrerin für Informatik und Franzö- sisch) und Frau Rebecca Schwarzenberger (ehemals Wally, Nachmittags- betreuerin N3). Wir gratulieren herzlichst! Seit 1. Oktober haben wir zwei neue Zivis: Jonathan Nowak und Wolfdiet- rich Schellner. Jonathan unterstützt im ASO-Bereich und Wolfi pendelt zwischen den Volksschulklassen. Beide Herren haben sich schon gut eingelebt und sind bereits wichtige Teammitglieder! Allen „Neuen“ wünschen wir viel Freude an der herausfordernden Arbeit in unserem Haus! Susanne Alteneder Direktorin $$$Öffentlichkeitsarbeit %%%International Camp on Communications and Computer (ICC) Im Juli 2009 gab es am BBI das ICC 2009 - ein "Computer- und Kom- munikationscamp" für Jugendliche und junge Erwachsene mit Blindheit oder Sehschädigung. Hier ein kleiner Versuch, Impressionen zu vermitteln. ICC 2009 war: * ausgebuchtes BBI vom "Keller bis zum Dach" * 18 verschiedene Nationen, vertreten durch junge, abenteuerlustige Leute zwischen 14 und 21, die in zwei Turnussen jeweils eine Woche damit verbrachten, unter unserem Dach zu "campen" * gute Laune und Ferienstimmung, die meistens erfolgreich verhinderten, „Nachtruhe“ in Erwägung zu ziehen * unzählige Workshops in vielfältigster Art und Weise, die jeden Einzelnen herausforderten (nachzulesen auf der ICC Website www.icc-camp.info unter "Workshops") * ein herzliches, einander wohlgesinntes "Miteinander", das jugendliche Lebensenergie versprühte * die Erkenntnis "how nice it is, to speak a little English" * tausende Zettelchen "all over the place" - in der Hoffnung to have an "overlook" * Verarzten von unfassbaren Gelsenstichen und deren Folgen * auffällig gesteigertes Interesse ein "Labyrinth zu durchschreiten" * multikulturelles Rikscha- und Tandemfahren ... in die Praterau ... with "no stop" because of the high amount of "gelsen" * "yes we can attitude" von tollen jungen Menschen, die Mut zur Begegnung und Mut für Neues auszeichnete * "ertappte youngsters" in früher Morgenstunde, mit ... "of cause always a good reason"... * "Grillparty de luxe" für 150 hungrige Menschen im Garten * höchste Anerkennung für Schnitzel und Almdudler * frohes Gemurmel und Geplauder, reger Austausch bei Birne, Pfirsich und Co in den Workshoppausen * gemeinsames Chillen in unserem schönen Garten auf einer "Riesenchillischote" * "Sightseeing Vienna" pur - mit Picknick am Heldenplatz, Beschnuppern des Stephansdoms, Kulturgenuss in Museen, romantische Spaziergänge durch Wiens alte Gassen, Schifffahrt auf der schönen blauen Donau, Walzer inklusive! * Grundausbildung in Sachen "echter Wiener Heuriger" mit frechem Wienerliedgesang (of cause) * nicht enden wollende Lust an "Wurstelpraterbesuchen" * die neue Erkenntnis, dass man in Österreich viel und gern Brot isst * gemeinsames lautes Singen im "Michaelertor", mit tosendem Applaus * für so manchen die erste U-Bahnfahrt * großartige junge Musiker, die sich nicht kannten, sich zu Bands formierten und miteinander jamten, als hätten sie den Blues erfunden * rappende, tanzende Teens aus Moldawien, die man hoffentlich bald auf MTV sehen wird * orange girls power ... das waren Kraft und gute Laune von 12 traumhaften Studentinnen, die als "the most powerful orange girls" die ICC 2009 Geschichte wesentlich mitgeprägt haben * Freundschaften, die herzlichst geschlossen wurden * Offenheit, die überzeugt hat * ein schönes Gefühl, Gastgeber zu sein * ein Beweis dafür, dass Idealismus noch nicht ausgestorben ist * dass man jungen blinden und sehbehinderten Menschen einiges zutrauen kann * ein "have to" für alle multikultibegeisterten und reisefreudigen jungen Menschen * in der Campzeitung auch als "Ice Cream Camp" oder "International Crime Camp" bezeichnet ... einmal auch als "International couple camp" ... I wonder why? Mich haben die 2 Campwochen sehr begeistert! Die Rückmeldungen der jungen Leute waren erfreulich positiv, die meisten hätten am liebsten ver- längert ... ich habe noch immer Briefkontakt mit vielen... Ja, das war jetzt ein kleiner Versuch, etwas vom ICC mitzuteilen. Wer mehr darüber hören möchte ... kann gerne mal bei mir vorbeischauen ... oder eine e-mail schicken. Nice to meet you:) Melitta Long Sozialpädagogin BBI Gruppe 3 Melitta_long(at)hotmail.com %%%Aus der ICC-Zeitung, 1. Woche I was sitting around in my dorm room and trying to pick my brains to get an idea what I can do this upcoming summer. Sometimes I’m such a horrible slacker that it is a hard job coming up with some great ideas. But miracles happen, and a very nice thought popped up – ICC. What does ICC mean? For me it is time of jamming and a golden chance to meet interesting people and get to grips with lots of new ideas and things. Could I ever think that I can play organ in Vienna performing Toccata in D by Bach? No, but I did it visiting the Technological Museum. Could I ever think that I can play blues for 6 hours a day? No, but I did by having my Music Workshops! I’m blind since I was a 3 year old boy. Being a person with a disability I have to fight for every step. From time to time I want to do nothing but give up and say to my destiny “I guess I’m such a loser!” To handle this situa- tion is only possible if you can find a new source of encouragement, inspi- ration and energy. I got all these three things being at ICC. I’m fortune to have it. I want to say thanks a lot from the bottom of my heart to every single per- son who made this amazing event possible. I can use such adjectives as responsible, kind, sociable and awesome describing the staff who are put- ting all the passion and power into making ICC the best time. Andrey Tikhonov, Russia %%%E-Mail nach dem ICC Von: Van Landeghem, Bert [Bert.VanLandeghem(at)econ.kuleuven.be] Gesendet: Donnerstag, 30. Juli 2009 21:40 An: Erich Schmid Dear Erich, […] Yes, my trip home went very smoothly, without any problems. I would like to thank you again for your hospitality. I really appreciated the welcoming environment at the BBI. I am convinced that the ICC has gen- erated important spillovers between staff and staff, staff and students, students and students. […] Kind regards, and let’s keep in touch. Bert %%%Ein aufregender Talentewettbewerb Ich nahm heuer am Startcontest teil. Dieser Startcontest ist ein Wettbe- werb, wo junge talentierte Künstler von 10 bis 21 Jahren teilnehmen kön- nen. Es zeigen unter anderem Schauspieler, Tänzer und Sänger ihre Ta- lente. Zuerst machten Melitta und ich eine Aufnahme mit dem Lied von Rosen- stolz „Gib mir Sonne“. Ich begleitete mich selbst auf dem Klavier und sang dazu. Diese Aufnahme wurde dann an die Jury geschickt. Da diese Auf- nahme gut angekommen war, kam ich unter die besten 24 Teilnehmer. Das freute mich sehr. Bei der Audition gab es kein Publikum, denn ich musste wie jeder Andere das Lied, das wir eingeschickt hatten, vor den Juroren singen und spielen. Ich kam unter die besten 16 ins Semifinale. Beim Semifinale waren viele Zuschauer. Ich sang und spielte das Lied von Cama „In this life“. Das Publikum war begeistert. Ich war so auf das Er- gebnis gespannt. Es war einfach ein tolles Gefühl, vor einem großen Pub- likum aufzutreten. Mein Gefühl sagte mir, dass ich ins große Finale kom- men würde. So war es auch. Ich war so glücklich über diese Nachricht, dass ich es nicht mehr erwarten konnte. Ich lud viele Freunde von mir ein, damit sie kräftig applaudieren konnten. Es waren noch acht Finalisten. Beim Finale musste jeder zwei Lieder, Tänze und Schauspielszenen vorführen. Ich sang „In this life“ und „Baby can I hold you”. Die Fans schrieen und klatschten vor Begeisterung. Wir alle gewannen tolle Preise. Ich erreichte den 2. Platz, gewann ein neues Keyboard und durfte bei der Aufnahme vom Startsong 2010 mitma- chen. Natürlich bekam ich auch eine Urkunde. Ich war überglücklich über die Preise, am allermeisten über das Keyboard. Nach der Riesenshow wurde mir von allen gratuliert. Ich wurde sogar von einem Mann interviewt. Ich freute mich sehr über meine gelungenen Auf- tritte und spielte natürlich sehr viel auf dem neuen Keyboard, das ich ge- wonnen hatte. Das war für mich ein aufregender Talentewettbewerb und ich möchte weiterhin so tolle Auftritte machen, denn Musik ist das, was mir sehr viel Freude bereitet. Denise Postl Gruppe 3 %%%Wir waren in der Französischen Botschaft Anlässlich des 200. Geburtstags von Louis Braille (1809-1852) hatten wir, die Schülerinnen und Schüler des Bundes-Blindenerziehungsinstitutes die Ehre, in der Französischen Botschaft mitzuwirken. Louis Braille gilt als der "Schöpfer der Brailleschrift" und hat es vielen blin- den Menschen ermöglicht, Zugang zu Bildung und Wissen zu bekommen. Zuerst gab es eine allgemeine Begrüßung von ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher. Anschließend hielt ÖBSV-Präsident Mag. Gerhard Höllerer eine Rede über die Notwendigkeit der Brailleschrift. Bei der Diskussion am runden Tisch waren Frau Direktor Susanne Alteneder und Herr Schmid, Dino Banjanovic (ein Schüler des BBI), ÖBSV-Präsident Mag. Gerhard Höllerer und ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher beteiligt. Es wurde über die Frage diskutiert, ob die Brailleschrift im heutigen Computerzeitalter über- haupt noch notwendig sei. Es stellte sich heraus, dass es für jeden blinden Menschen wünschenswert und äußerst wichtig ist, die Brailleschrift zu erlernen, um mit den Informationen und Kommunikationsmitteln der Se- henden mithalten zu können, auch wenn es schon viele Hilfsmittel mit Sprachausgabe gibt. ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher interviewte Louis Braille alias Prof. Erich Schmid. Die Lesung im Dunkeln bestand aus einem Ausschnitt aus dem Buch "Der kleine Prinz - man sieht nur mit dem Herzen gut". Barbara Geher (Schüle- rin des BBI) las auf Französisch und Anita Budimlic (ebenfalls Schülerin des BBI) las auf Deutsch. Ich denke, die Lesung im Dunkeln hat vielen sehenden Menschen ermög- licht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ohne auf Äußerlichkeiten achten zu müssen, denn oft urteilt das Auge. Zusätzlich wurde dieser Abend musikalisch vom Chor des Bundes- Blindenerziehungsinstitutes (unter der Leitung von Edith Völk) umrahmt. Gegen Ende fand eine Lesung zur Wiener Braille-Erklärung statt. Nach dem offiziellen Teil des Abends wurden wir mit Leckereien vom Buf- fet verwöhnt und konnten viele interessante Gespräche führen. Der ORF gestaltete über die Feier einen Beitrag, der am 25. September 2009 in "Österreich heute" ab 17:05 Uhr gezeigt wurde. Wir, die Schüler und Schülerinnen des BBI, empfanden es als eine große Ehre, in der Französischen Botschaft auftreten zu dürfen und bedanken uns recht herzlich dafür. Corinna Schamberger Lehrgang für Telekommunikation %%%Herzlichen Dank Sehr geehrte Frau Direktorin, ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal für die engagierte Mitarbeit von Ihnen, Frau Edith Völk, Herrn Prof. Erich Schmid und nicht zuletzt Ihren Schülerinnen und Schülern bei unserer Braille-Lesung im Dunkeln am 24. September in den Räumlichkeiten der Französischen Botschaft recht herzlich bedanken. Besonders die Mitglieder des Chores sowie die Vortragenden haben den Abend mit Leben erfüllt. Viele Gäste, vor allem Sozialminister Rudolf Hundstorfer, waren sehr beeindruckt. Unvergessen wird uns vor allem auch Prof. Schmid als Louis Braille bleiben. Ich ersuche Sie, diesen aufrichtigen Dank auch allen Mitwirkenden weiter- zuleiten, hoffe auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und zeichne mit freundlichen Grüßen Mag. Gerhard Höllerer Präsident des ÖBSV Vizepräsident der ÖAR %%%Unser Konzert in Prinzersdorf Am 20. November gab unser Jugendchor „Joy“ ein Konzert in der Musik- schule Prinzersdorf. Dieses Konzert war eine Zusammenarbeit mit den Schülern der Musikschule. Unsere Chorleiterin Edith Völk ist dort Ge- sangslehrerin und hatte die Idee, dass wir mit ihren Schülern gemeinsam singen sollten. Der Chor war daher ein „Gemisch“ aus Kindern, Jugendli- chen und Erwachsenen. Wir fuhren bereits am Nachmittag mit einem Bus nach Prinzersdorf. Als wir dort ankamen, gingen wir in den Turnsaal, der auch gleichzeitig der Veranstaltungsraum war. Es waren bereits einige andere Mitwirkende dort. Wir nahmen bald einmal die Bühne unter die Lupe. Diese Bühne war sehr groß, so wie in einem Theater. Das erste Lied sangen wir gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendchor „Kindermund“. Es gab auch einige Soli von Erwachsenen. Es wurden alte Schlager gesungen, das fand ich sehr toll, obwohl ich die meisten absolut nicht kannte. Wir probten den ganzen Nachmittag. Um 19:00 Uhr begann das Konzert. Nach einer Begrüßung des Schulleiters begrüßte Anita Budimlic, eine Handelsschülerin unserer Schule, alle Gäste. Sie führte mit Edith Völk gemeinsam durch das Programm. Ich fand, dass sie das sehr toll gemacht hat. Dann begannen wir mit unserer ersten Nummer, das war „Mein klei- ner grüner Kaktus“. Wir waren während des Konzerts die ganze Zeit auf der Bühne, ich muss sagen, es war ein großartiges Gefühl, auf so einer großen Bühne zu stehen. Die Erwachsenen haben auch sehr toll gesungen. Es gab einen dabei, der ein beinahe spanisches Lied sang. Uns wurde gesagt, dass er so richtig gespielt hat wie ein Schauspieler. Ich fand das sehr lustig. Es gab auch eine Nummer, wo sich zwei Gitarristinnen zu dem Lied „Über den Wolken“ selbst begleiteten. Unser Chor sang insgesamt 4 Nummern und Denise sang als Solostück „Thank you for the music“. Zum Schluss sangen wir „We are the world“. Dieses Lied sangen wir mit allen anderen Kindern, Jugendlichen und Er- wachsenen gemeinsam. Als Zugabe sangen Corinna Schamberger und Anita Budimlic die aktuelle Nummer „Irgendwas, das bleibt“ von Silber- mond, das war eine Überraschung, die nicht im Programm stand. Ich war von dieser Nummer absolut begeistert, aber auch die anderen Zuschauer. Ich fand, es war ein sehr schöner Nachmittag in Prinzersdorf. Ich würde so etwas sofort wieder machen! Katharina Todt $$$Erleben – begreifen %%%Ganzheitliche Kommunikation Wir, acht Schülerinnen und Schüler des Bundes-Blindeninstitutes, besuch- ten das Seminar „Ganzheitliche Kommunikation), welches an zwei Wo- chenenden (am 5. und 6. Juni, sowie am 25. und 26. September 2009) in unserem Festsaal stattfand. Dieses Seminar wurde von Frau Mag. Gabrie- le Schatzl geleitet. Die Schwerpunkte des ersten Wochenendes waren Körpersprache (Mimik, Gestik, sicherer Stand etc.). Wir lernten, die Kör- persprache bewusst einzusetzen. Außerdem machten wir einige Stimm- und Atemübungen. Gegen Ende des Wochenendes bekamen wir den Auftrag, bis zum zweiten Teil des Seminars etwas vorzubereiten. Wir teil- ten uns auf und jede Gruppe durfte sich etwas aussuchen, was sie beim zweiten Teil vortragen wollte. Das zweite Wochenende starteten wir mit den Präsentationen unserer Arbeiten. Anschließend wurden Kommunikationsprobleme besprochen (zB gesagt ist nicht gehört, verstanden heißt nicht einverstanden, etc.). Wir bekamen auch Unterlagen mit Beispielen, über die wir uns in der Gruppe Gedanken machen mussten. Zur Auflockerung spielten wir „Stille Post“, was alle Teilnehmer sehr lustig fanden. Danach besprachen wir das Vier- Ohren-Modell von Schulz von Thun (Sachohr, Beziehungsohr, neutrales Ohr, Appellohr). Schließlich bekamen wir zu diesem Thema Beispiele, wobei wir uns in verschiedene Situationen hineinversetzen mussten. Wir besprachen Beispiele der Ich-Botschaft. Es ist besser, mit ihr seine Mei- nung zu vertreten. Gegen Ende des Workshops beschäftigten wir uns mit Rollenspielen wie Ja und Nein und schließlich mit Vorstellungs- gesprächen. Wir empfanden den Workshop als sehr erfolgreich und interessant. Über eine Fortsetzung würden wir uns sehr freuen. Wilhelm Huber, Corinna Schamberger, Sevda Ak, Amela Rekanovic Lehrgang für Telekommunikation %%%Exkursion in den Schulgarten Kagran am 7. Oktober 2009 Wir, die BB1 und BB2, machten am 7. Oktober 2009 gemeinsam mit unse- rem Exkursionsleiter und Meister Martin Dobernig und mit Beatrix Quiner, Heidelinde Daniel, Christoph Harnischfeger und Brigitte Andre-Schellner eine Exkursion in den Schulgarten Kagran. Nach einer kurzen theoreti- schen Einführung ging es in den Grünen Prater. Dort schauten wir uns verschiedene Blätter und Sträucher, Rinden und die Alleebäume, die alle ein Metallplättchen mit einer Nummer haben, an. Herr Dobernig erklärte uns, dass alle Bäume inventarisiert sind und jedes Jahr überprüft werden. Nach einer kurzen Pause, in der wir jausnen konnten, ging es zur U1 Pra- terstern. Wir fuhren sechs Stationen, bis wir in Kagran waren. Nach einem kurzen Weg waren wir beim Besuchereingang des Schulgartens. Herr DI Gerhard Pledl erwartete uns und führte uns durch den Garten. Er erzählte uns, dass es der Schulgarten der MA 42 ist. Er ist 60.000 m² groß und ein Übungsgarten für die Schülerinnen und Schüler der Berufs- schule für Gartenbau und Floristik. Es gibt 5 Abteilungen, die dazugehö- ren. Diese sind: Baumschule, Gemüsebau, Schnittblumen und Sträucher, Landschaft und das Glashaus. In Kagran arbeiten ca. 35 Personen. Die Ausbildung dauert 3 – 4 Jahre. Man kann sich zum Hausgärtner, Floristen oder auch Friedhofsgärtner ausbilden lassen. Das Hauptgebiet der Absol- venten ist die Pflege und Betreuung der verschiedenen Pflanzen. Falls Kunden anrufen, die mit ihren Pflanzen Probleme haben, werden sie auch beraten. Es gibt auch eine Internetseite, wo alle Tage der offenen Tür und andere Informationen nachzulesen sind. Im Schulungsgarten Kagran gibt es auch verschiedene Themengärten, mit den dazupassenden Pflanzen. So gibt es den Griechischen Garten, Hoch- zeitsgarten, Gemüse- und Hausgarten, den Goethe Garten, den Muster- friedhof, Naschgarten und noch einige andere. Als wir beim Asia-Garten angekommen waren, legten wir eine kleine Rast ein und Herr Harnischfeger „bekellnerte“ uns mit Mineralwasser und Eis- tee. Der Garten beinhaltet einen Wasserfall, über den die Mutigsten von uns gingen. Es gibt hier auch die verschiedensten Bambusarten, Kiefern, Wacholder, Azaleen, Farne und einen Teich mit Seerosen. Nach etwa 30 Minuten ging es weiter. Wir schauten uns den Loosbaum an, der nach Lilien riecht und auch schöne lila Früchte trägt. Wir sahen sehr viele Pflanzen, die wir noch nie gesehen haben. Wir koste- ten auch ein Blatt, das nach Schokolade geschmeckt hat. Im Griechischen Garten verteilte Frau Quiner an alle, die eine Feige kosten wollten, eine Kostprobe. Zum Abschluss gingen wir noch in den Monetgarten. Dort konnten wir über die „Japanische Brücke“, das ist eine schöne Holzbrücke, gehen. Dort sahen wir auch eine uralte Trauerweide, Blutbuche und eine Platane, die schon über 100 Jahre alt ist. Den Naschgarten, Gemüse- und Hausgarten und den Friedhofsgarten konnten wir uns leider nicht mehr ansehen, da keine Zeit mehr dafür blieb. Aber vielleicht können wir im Frühjahr wieder hinfahren und uns die restli- chen Gärten anschauen. Wir verabschiedeten uns bei Herrn Pledl und bedankten uns für die groß- artige Führung. Schließlich machten wir uns, schon etwas erschöpft, auf den Rückweg und fuhren mit der U1 und der Buslinie 80A wieder in das Blindeninstitut. Trotz der ungewöhnlichen Hitze im Oktober war es eine sehr interessante Exkursion. BB1 und BB2 $$$Spezialbeiträge %%%Weit mehr als "Sechs Richtige" Louis Braille, vor 200 Jahren geboren, erblindete im Kleinkindalter. Bereits mit 15 Jahren erfand er die Schrift aus nur 6 Punkten, die nach ihm be- nannt wurde und die blinden Menschen weltweit das Tor zur Bildung öffne- te. Nicht zu Unrecht wird Braille daher oft als "Gutenberg der Blinden" bezeichnet. 2009 wurde zum Louis Braille Jahr erklärt und aus diesem Anlass die Tour de Braille (http://www.dbsv.org/infothek/tour-de-braille/) ins Leben gerufen. Überall lasen blinde Menschen Texte in Braille-Schrift - bei Partys, in Stra- ßenbahnen, ja sogar auf dem Tandem oder in einem Heißluftballon. Den krönenden Abschluss dieser Tour und damit sicher einen der Höhe- punkte der Aktivitäten im Braille-Jahr, bildete das "Louis Braille Festival der Begegnung" (http://www.dbsv.org/dbsv/festival/), das vom 28.-30. Au- gust in Hannover stattfand, ein wahrhaft würdiges Finale der Tour de Braille, in dem deutlich zum Ausdruck kam, welchen Möglichkeiten Louis Braille mit seiner Schrift Tür und Tor geöffnet hatte. Begleiten Sie mich auf meinem Streifzug durch einige Stationen dieses Festes. ///Im Lesecafé Keine Frage, das Lesen mit den Fingern nahm bei diesem Fest im Kon- gresszentrum Wienecke XI in Hannover eindeutig einen besonderen Platz ein. Im Spiegelsaal, etwas abseits vom Trubel der anderen Angebote, war das Lesecafé eingerichtet. Blinde Leserinnen und Leser waren zu den unterschiedlichsten Themen zu hören. Den Startschuss feuerte Lothar Littmann ab. Er trug Gedichte und Ge- schichten von Elias Canetti und Mascha Maléko vor, umrahmt von Liedern aus der Feder Georg Kreislers. Die drei Künstler verbindet nicht nur ihre jüdische Herkunft, sondern auch der tiefgründige Humor bis hin zum beißenden Spott. Ein sprachliches Feuerwerk und Lachmuskeltraining - und damit ein gelungener Einstieg in die Festtagslaune. Wie hätte Lothar Littmann diese Stunde wohl gestaltet, wäre er nicht ein Meister der Braille-Schrift? Und dabei ist nicht nur die Verkehrsschrift ge- meint, sondern auch die Notenschrift, ebenfalls basierend auf 6 Punkten. Den Preis, den Lothar Littmann im Rahmen der Festveranstaltung am Samstagabend in Empfang nehmen durfte, erhielt er vor allem für sein Engagement zum Thema Blinden-Notenschrift. Am Samstagnachmittag lauschten wir mit steigender Heiterkeit dem Vor- trag von Reiner Unglaub, dem wohl bekanntesten Sprecher und langjähri- gen Leiter der Blindenhörbücherei in München. Sein Name ist Programm: Er liest die Braille-Schrift in einem unglaublichen Tempo - und natürlich mit mitreißendem Vortrag. Die Stunde mit Werken von Kurt Tucholsky verging wie im Flug und unter ständig steigendem Gelächter, bis wir Tränen in den Augen hatten. Faszinierend, wenn auch für österreichische Ohren relativ schwer ver- ständlich, war der Vortrag von Max und Moritz auf Plattdeutsch durch Hannelore Folkerts, der unter dem Titel "Blinde lesen ihre Lieblingswerke" stand. ///Audiodeskription - Der Hörfilm Während der gesamten Festveranstaltung wurden Hörfilme gezeigt und in einem Vortrag unter dem Titel "Wie kommt das Bild in den Ton" über das Entstehen eines Hörfilms informiert. Vertreter der Deutschen Hörfilm GmbH (http://www.hoerfilm.de) informierten nicht nur über die Entstehung eines Hörfilms, sondern waren auch sichtlich an den Wünschen des Ziel- publikums interessiert. Was benötigen blinde Menschen, um einen Film zu erleben? Wie viel muss beschreibend mitgeteilt werden? Was ist zuviel und daher Ballast? Bis eine Audiodeskription publikumsreif ist, bedarf es mehrerer Arbeits- schritte: Da muss einmal ein Drehbuch geschrieben werden, das einer- seits auf die erforderlichen Informationen abgestimmt ist, jedoch gleichzei- tig darauf Rücksicht nimmt, wie viel Zeit in den Dialogpausen für zusätzli- che Information bleibt. Daher unterstützen blinde und sehbehinderte Mitarbeiter die Drehbuchau- toren, hören sozusagen den Film ab und klären im Dialog mit den Autoren, ob alle benötigten Informationen, die zum Verständnis des Films erforder- lich sind, auch tatsächlich hineingepackt werden konnten. Auch die Arbeit des Sprechers ist klar umrissen: "Ich spiele ja nicht im Film mit, ich informiere nur", stellte die anwesende Sprecherin klar. Das muss ohne Pathos und Dramatik erfolgen, um nicht von der Handlung abzulenken. So erhält man zum Beispiel ganz beiläufig die Information, dass jemand, der einen Raum betritt, dort völliges Chaos vorfindet, das man ja nicht hören kann. Für die Erstellung von Audiodeskriptionen wird übrigens eine zweimonati- ge Ausbildung angeboten. Nähere Informationen gibt es bei der Hörfilm- Gesellschaft. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion konnten wir uns bei dem Film "Spielzeugland" von Nutzen und Unverzichtbarkeit der Audiodeskription überzeugen. In dem 14 Minuten dauernden Streifen wechseln Gegenwart und Rückblick in rascher Folge und auf drei zeitlichen Ebenen, und ich kann mir nicht vorstellen, der Handlung ohne Audiodeskription folgen zu können. Immerhin sieht man zu Beginn nur die Mutter, die entdeckt, dass ihr Kind nicht im Bett liegt. Da wird nichts gesprochen, und auch wenn man das hektische Klappern der Absätze im Treppenhaus hört, bleibt oh- ne Bild - oder ohne Audiodeskription, mit deren Hilfe das Bild in den Ton kommt - der Grund für die Hektik verborgen. ///Am Marktplatz der Begegnung Einem Volksfest nicht ganz unähnlich, präsentierte sich die Begegnungs- stätte der diversen Landes-Blindenverbände. Neben Information über di- verse Einrichtungen sorgten Ratespiele, sportliche Wettkämpfe, musikali- sche Darbietungen und so manch kreative Idee für gute Laune und Unter- haltung - von der Namensgebung für eine Skulptur, dem Erschnuppern des Lieblingsduftes bis hin zur Unterschrift auf einem Berliner Bär. Auf der Festspielwiese gab es ein umfangreiches Kinderprogramm, die Möglichkeit Tandem zu fahren, und das Parkdeck wurde für eine Ausstel- lung plus Workshop zum Thema Speckstein sowie Schießen nach Gehör und Tischball zweckentfremdet. ///Sterne über Sterne So bekannte Namen wie Lothar Littmann und Reiner Unglaub sind ja schon gefallen, aber das Festival hatte noch weit mehr zu bieten. Das Musical "Stärker als die Dunkelheit" über die Anfänge der Berliner Blin- denschule machte den Auftakt. Einer der Höhepunkte war auch das Kon- zert der bekannten blinden Sängerin Joana Zimmer, dessen Finale der Schlusssong aus dem Film Yentl von Barbra Streisand bildete - eine bril- lante und stimmgewaltige Leistung. Im Rahmen der abendlichen Festveranstaltung lasen Mario Adorf, Schirm- herr für den deutschen Hörfilmpreis, und Reiner Unglaub aus den Werken Kurt Tucholskys und lösten im Publikum damit viel Heiterkeit aus. Joana Zimmer und die Band "Blind Foundation" bildeten den qualitativ hochwer- tigen musikalischen Rahmen des Festakts für die Preisverleihung im Rah- men der Tour de Braille sowie der Tagessieger des Länderquiz und des „Spiels ohne Grenzen“, in welchem die Landesverbände im sportlichen Wettkampf gegeneinander angetreten waren. ///Ausklang mit Ausblick Die Matinee am Sonntagvormittag verwöhnte das Publikum nochmals mit einem dreistündigen Programm. Da reizte zu Beginn das kabarettistische Duo "Plueckmann & Vogel" aus Berlin die Lachmuskeln. Von ganz ande- rer Art waren die Darbietungen der 8 Künstler aus München, die nicht nur das Blech in heimischen und jazzigen Rhythmen zum Klingen brachten, sondern auch im Vokalgesang einiges zu bieten hatten - eine sehr gelun- gene Umrahmung für die Präsentation des Jahrbuches "Weitersehen 2010" des DBSV. Schön, dass zum Schluss der Matinee noch die seit 12 Jahren in Köln lebende Liedermacherin Andrea Eberl mit österreichischen Wurzeln mit ihren tiefgründigen Chansons zu Wort kam. Sowohl bei der Festveranstaltung als auch während der Matinee klang der Wunsch durch, 2012 in Berlin ein ähnliches Fest der Begegnung zu pla- nen. Für uns steht eines fest: Wir sind sicher mit dabei. ///Danksagung und Resümee Ein solches Fest zu organisieren und für die Besucher reibungslos über die diversen Bühnen zu bringen, ist eine Meisterleistung. Ich habe mich daher mit den Mitarbeitern im Festival-Büro unterhalten und ein paar neu- gierige Fragen gestellt. Herr Gerd Schwesig hat mir verraten, dass die Planung etwa vor einem Jahr begonnen hat und das letzte halbe Jahr intensiv vorbereitet wurde. Neben den Financiers, die man auf der Webseite nachlesen kann, waren 120 freiwillige Helfer im Einsatz, um die etwa 1000 Besucherinnen und Besucher bestmöglich zu betreuen. Nach den Kosten wagte ich erst gar nicht zu fragen. Das riesige Kongressgelände, die perfekte Technik und nicht zuletzt die Namen der Stars sprechen eine eigene Sprache. Eva Papst %%%Der Durchblick ///Rasche Umsetzung der gebührenfreien Arzneimittel-Hotline Der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) konnte eine wichtige Service-Einrichtung für die 318.000 sehbeeinträchtigten Menschen in Österreich durchsetzen: Die gebührenfreie Arzneimittel- Hotline für Blinde und hochgradig Sehbehinderte. Diese langjährige Forde- rung des ÖBSV wurde diese Woche auf Initiative des FPÖ- Behindertensprechers Ing. Norbert Hofer im parlamentarischen Gesund- heitsausschuss von allen Parteien einstimmig beschlossen. „Wir hoffen, dass wir die Arzneimittel-Hotline noch heuer gemeinsam mit dem Ge- sundheitsministerium umsetzen können“, kündigt Mag. Gerhard Höllerer, Präsident des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, an. Höllerer: „Menschen mit starken Sehbeeinträchtigungen können die Beipacktexte der Medikamente nicht lesen. Gemäß einer EU-Richtlinie ist es daher notwendig, nicht nur die Verpackungen der Arzneimittel mit Brail- le-Blindenschrift zu versehen, sondern auch die Gebrauchsinformationen in Formaten, die für blinde und sehbehinderte Personen geeignet sind, verfügbar zu machen. Diese Richtlinie hätte bereits Mitte 2005 umgesetzt werden müssen!“ In Tirol gibt es seit 2007 ein Pilotprojekt einer Arzneimit- tel-Hotline für blinde und stark sehbehinderte Personen. Die meisten An- fragen betreffen hier die Themen Wechselwirkungen bzw. Verträglichkeit und allfällige Nebenwirkungen sowie Dosierung der Medikamente. Der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband wird in den nächs- ten Wochen gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium an einer mög- lichst raschen österreichweiten Umsetzung der Arzneimittel-Hotline arbei- ten. (ral) ///PolitikerInnen erhalten Braille-Erklärung Anlässlich der „Lesung im Dunkeln“ am 24. September in der Französi- schen Botschaft wollte der ÖBSV nicht nur an den 200. Geburtstag von Louis Braille, dem Erfinder der gleichnamigen Blindenschrift, erinnern, sondern auch die nach wie vor große Bedeutung der Braille-Schrift im Computerzeitalter unterstreichen. In der kommenden Woche wird die "Wiener Braille-Erklärung" an die zuständigen PolitikerInnen mit der Bitte um Unterstützung weitergeleitet bzw. überreicht. Hier die Erklärung im Wortlaut: Seit der Erfindung der Blindenschrift durch Louis Braille sind blinde Men- schen in der Lage, in einer Welt des Sehens selbst zu lesen und zu schreiben. Heute sind die sechs tastbaren Punkte mehr und besser ver- fügbar als je zuvor. Und das nicht nur in gedruckten Braillebüchern, son- dern am Computer, auf Fahrstuhlknöpfen, Treppengeländern, Medikamen- tenverpackungen und Speisekarten. Ab dem nächsten Jahr sogar auf den E-Cards. Brailleschrift ist die optimale Schrift für sensible Fingerkuppen. Erst durch das eigene Lesen erschließt sich der volle Sinn des geschrie- benen Textes und entwickeln und erhalten sich gute Rechtschreibkennt- nisse. Wer komplizierte Texte lesen, auch selbst Dinge aufschreiben, an- deren vorlesen, Fremdsprachen erlernen oder Computerprogramme be- dienen will, muss die Brailleschrift beherrschen. Auch für erfolgreiches Arbeiten im Beruf ist sie unerlässlich. Die Fähigkeit, selbst zu lesen, muss daher auch stets das Ziel der Bildung für blinde Menschen sein. Der Ös- terreichische Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) fordert daher: 1. Schulische Ausbildung: Wer blinde Schülerinnen und Schüler be- treut, insbesondere an Haupt- sowie berufs- oder allgemeinbilden- den höheren Schulen, wird nicht umhin kommen, sich auch mit der Blindenschrift zu befassen. Wir fordern daher, dass beim pädagogi- schen Personal zumindest Grundkenntnisse in Braille vorhanden sein müssen, bei Bedarf auch darüber hinausgehend. 2. 3. 4. ///Rehabilitation: Bei Späterblindeten hilft die Braille-Schrift nicht nur im Alltagsleben, sie gibt den Menschen auch das Gefühl, trotz ihrer Erblindung lesen und schreiben zu können und nimmt ihnen daher einen enormen psychischen Druck. Der ÖBSV fordert, dass die Ver- mittlung der Brailleschrift als fixer Bestandteil in jeder Rehabilitati- onsmaßnahme berücksichtigt wird. 5. Computerbraille: Die Acht-Punkte-Brailleschrift auf der Braillezeile des Computers kann zwar mehr Zeichen als die Sechs-Punkteschrift darstellen, ist aber kein Ersatz für diese. Wir fordern, dass allen blin- den Schülerinnen und Schülern im Informatikunterricht die Möglich- keit geboten wird, dieses für das Berufsleben so wichtige Compu- terbraille zu erlernen, um den Einstieg in das Berufsleben zu erleich- tern. (ral) (aus dem Newsletter des ÖBSV im Internet) ///Nachlese zur Tagung der Fachgruppe Hilfsmittel Sowohl bei der Vormittagsveranstaltung als auch der Hilfsmittel- Ausstellung am Nachmittag bildete das gewählte Thema eine zentrale Rolle. Über das Thema "sicher unterwegs" könnte man Tage diskutieren, darin waren sich sowohl die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion als auch die Besucher einig. Mag. Beate Hattinger, Leiterin der Fachgruppe Hilfsmittel, verstand es, das vielschichtige Thema nicht nur umfassend, sondern auch anschaulich zu moderieren. Sie verglich die Mobilität blinder Menschen mit einem Haus, und so schien es nur logisch, zuerst auf das Fundament des zentralen Themas "sicher unterwegs" einzugehen. ///Verkehrserziehung - ein solides Fundament Christoph Harnischfeger, Trainer für Mobilität und Orientierung am Wiener Blindeninstitut, beantwortete die Frage, wann denn seine Schüler fitt für die Straße seien, unter anderem mit drei Schlagworten: Wenn sie sich sicher, angstfrei und selbstständig orientieren können. Zum Thema „sicher“ brachte Wolfgang Kremser, Verkehrsexperte und selbst blind, etliche gut nachvollziehbare Beispiele. Die Hinweise auf star- ken Verkehrslärm, unzureichend abgesicherte Baustellen und verstellte Gehflächen entlockten dem Publikum zustimmendes Gemurmel - das kennen alle aus der Praxis. ///Gefahrlos fahren Auch die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel nahm einen großen Raum ein. Karlheinz Klausner von den Wiener Linien wies auf die vielen Einrich- tungen hin, die blinden und sehbehinderten Menschen bei der Nutzung von U-Bahn, Straßenbahn und Bus helfen können, wie etwa die taktilen Sicherheitslinien oder eigens angefertigte Stationsbeschreibungen im In- ternet oder auf MP3-Basis. Seinen deutlichen Appell an die verstärkte Aufmerksamkeit blinder Ver- kehrsteilnehmer untermauerte er leicht verständlich mit dem Hinweis, dass Unfälle meist auf das Zusammentreffen zweier Fehler zustande kommen. Er nannte als Beispiel einen eiligen blinden Passanten, der unbedingt eine U-Bahn erreichen möchte und statt des Einstiegs den Raum zwischen zwei Wagen ansteuert sowie den U-Bahn-Fahrer, der dies nicht bemerkt. Wenn einer der beiden die Gefahr erkennt (oder auch ein Dritter), kann die gefährliche Situation entschärft werden. Daher sei oberstes Gebot: Zeit lassen. Und mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu, dass der nächste Zug in wenigen Minuten folgt. ///Ein vierbeiniger Helfer Sabine Fiedler ist mit Blindenführhündin Lea, einem schwarzen Königspu- del, unterwegs und aufgrund der Verhinderung eines Diskussionsteilneh- mers spontan eingesprungen. Ihre kurzen und prägnanten Aussagen las- sen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig und bergen eine Menge Überzeugungskraft. Wer ihr aufmerksam zugehört hat, der weiß jetzt, welch große Erleichterung ein Führhund sein kann, vor allem, was Sicher- heit und Angstfreiheit angeht. Zum Thema Selbstständigkeit ließ sie kei- nen Zweifel daran, dass die Orientierung Aufgabe des Hundehalters ist und daher eine gute Mobilität voraussetzt. Auch sie unterstreicht die Not- wendigkeit, sich Zeit zu lassen. ///Unterstützung durch moderne Technik Auch die Technik kann zur sicheren, angstfreien und selbstständigen Fort- bewegung ihren Beitrag leisten. Denn - so Jürgen Schwingshandl -, es gibt viele Ängste, etwa die sich zu verlaufen. Darum nutzt er auf der einen Seite die Countdown-Anzeige der Wiener Linien via Handy, um zu wissen, wann das von ihm benötigte Verkehrsmittel in die Station einfährt, ande- rerseits aber auch ein Navigations-System, mit dessen Hilfe er seinen augenblicklichen Standort und seine Bewegungsrichtung kontrollieren kann. Er lässt keinen Zweifel daran, dass die Koordination der eigenen Mobilität mit modernster Technik echte Kopfarbeit ist, aber eben auch sehr nutz- bringend. ///Blick in die Zukunft Einen Einblick in ein viel versprechendes Verkehrsprojekt verschaffte uns Angela Engel von der Firma Transdanubia. Dabei handelt es sich um ein auf Funktechnik basierendes System, das am zentralen Computer des Verkehrsanbieters "lauscht" und die empfangene Information via Funk auf ein Endgerät überträgt, das dieses mittels Sprachausgabe wiedergibt. Damit kann ein blinder Verkehrsteilnehmer auf einem größeren Busbahn- hof abfragen, welche Linien dort verkehren, eine Linie gezielt auswählen und eine Verbindung zu dieser herstellen. Danach kann das Fahrzeug der ausgewählten Linie gesucht werden, indem ein Funksignal an dieses über- tragen und ein akustisches Signal am Fahrzeug ausgelöst wird. ///Das Publikum geht mit Die zweistündige Podiumsdiskussion ist nicht nur hervorragend vorberei- tet, moderiert und seitens der Teilnehmer mit vielen spannenden Inhalten gefüllt worden; auch das Publikum hat sich keineswegs gelangweilt. Die vielen Fragen sind erfreulicherweise auch beantwortet worden. Alles in allem verleihe ich aus meiner Sicht diesem Vormittag das Prädikat "wertvoll". ///Technik zum Anfassen Nachdem die Fachgruppe Hilfsmittel ihre einstündige Hauptversammlung abgehalten hatte, schwärmten die Besucher aus, um bei den Hilfsmittel- firmen vertiefende Informationen zu tanken und so manches Hilfsmittel genauer unter die Finger oder die Lupe zu nehmen. Neben Hilfsmitteln zum Thema Mobilität gab es natürlich auch ganz einfa- che Hilfen für die Bewältigung des Alltags zu sehen - von der sprechenden Uhr bis hin zum modernen Daisy-Player. Die Hilfsmittelfirmen präsentierten aber auch Lesegeräte und Vergröße- rungssysteme für sehbehinderte Menschen, Computerarbeitsplätze, mo- derne Handys, Organizer, Blindenschriftdrucker und vieles mehr, das blin- den und stark sehbehinderten Menschen Alltag und Beruf erleichtern kann. Denn es geht ja nicht nur um die sichere Fortbewegung von A nach B, sondern auch um Hilfen für den Haushalt, die Erledigung von Korres- pondenz oder die Verwaltung der umfangreichen CD-Sammlung sowie um moderne Kommunikationstechniken wie e-Mail und Internet. ///Nachzuhören In der nächsten Ausgabe des Hörmagazins "Information - Motivation", welches die Fachgruppe Hilfsmittel an deren Mitglieder 5 Mal jährlich zu- sendet, wird es natürlich einen zusammenfassenden Bericht zu unserer Veranstaltung geben. Darüber hinaus bieten wir auch einen Mitschnitt der Vormittagsveranstaltung auf einer Sonder-CD an. Sobald diese fertig ist, werden wir Sie an dieser Stelle informieren. Auch möchten wir Sie auf die Liste der Hilfsmittelfirmen hinweisen. Eva Papst $$$Feste und Feiern %%%Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne Die N1a und N1b haben heuer am 11. November ein gemeinsames Later- nenfest veranstaltet, zu dem auch die Eltern und Großeltern eingeladen wurden. Es war ein schönes, gemütliches und besinnliches Fest und Bei- sammensein. Im Vorfeld haben die Kinder Laternen gestaltet und mit großer Begeiste- rung Lieder und Gedichte geübt. Jedes Kind durfte mit seinen Eltern ein „Martinslicht“ teilen und das Gedicht aufsagen. Sie waren alle sehr stolz, dass sie das geschafft haben. Gemeinsam haben wir einige Lieder ge- sungen, bevor Dorina eine Klanggeschichte über den Heiligen Martin vor- gelesen hat. Die Geschichte wurde von den Kindern mit Musikinstrumen- ten begleitet. Im Anschluss gab es eine gemeinsame Jause, bei der viel geplaudert und erzählt wurde. Als es draußen dunkel wurde, gingen wir trotz Regens eine kleine Runde mit den Laternen spazieren und sangen unser Laternenlied. Für die Kinder und Eltern war es ein aufregender Tag, da sie sich alle sehr auf das gemeinsame Feiern gefreut haben. Es war ein gelungenes Fest! N1a und N1b: Magdalena, Esther und Dorina St. Martin war ein frommer Mann Und ritt auf seinem Pferd heran. Da kam er zu dem großen Tor, wo ein Bettler saß und fror. Er zog sein Schwert in Blitzeseil, gab ihm vom Mantel einen Teil. Drum teilen wir das Martinslicht, so vergessen wir St. Martin nicht. %%%Proben für die WIENSTROM-Weihnachtsfeier Auch in diesem Jahr gestaltet das BBI einen Teil der WIENSTROM- Weih- nachtsfeiern, indem fünf Kinder der Gruppe 5/ N5 das Krippenspiel in Form eines Liedes proben. Unter der geduldig-fachlichen Supervision von Melitta wird das Singen, das behutsame Weitergeben des Jesuskindes unter den Hirten, sowie das richtige Zudecken der müden Maria geübt. Wir sind schon auf das Endergebnis gespannt und freuen uns auf eine gelun- gene Weihnachtsfeier! Sabrina Obermair - Gr. N5 $$$Freizeit und Unterhaltung %%%Ausflug in den Märchenpark Am 18. Juni 2009 fuhren die Kinder des Kindergartens sowie die S- Klassen auf Einladung unserer lieben Freunde von Wienstrom in den Mär- chenpark im nördlichen Burgenland. So wie jedes Jahr sponserte die Ge- schäftsleitung von Wienstrom und Wien Energie, Frau DI Dr. Susanna Zapreva-Hennerbichler und Herr DI Peter Weinelt einen großen Autobus für diesen Ausflug mit unseren Kindern. So wie bereits vor zwei Jahren wollte ich heuer wieder unsere jüngsten und schwächsten Kinder auf diesen Ausflug mitnehmen – sie kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu entfernteren Ausflugszielen, daher war die Gelegenheit, mit einem großen Bus zu diesem begehrten Kinderziel zu gelangen, sehr günstig. Beginn der Fahrt war um 8:30 Uhr beim BBI, pünktlich waren alle Teil- nehmer und Teilnehmerinnen eingetroffen und es ging mit großem Hallo los. Es war ein sehr schöner, warmer Sommertag mit strahlendem Son- nenschein. Die Betreuung war mit Unterstützung der Herren von Wien- strom, allen voran Herrn Hugo Kronowetter, und einigen Eltern, annähernd 1:1 und somit optimal für unsere Kleinsten. Die vielen Attraktionen im Märchenpark waren für die Kinder natürlich mit viel Spaß verbunden – aber auch wir Erwachsenen hatten durchaus unse- re Freude bei den diversen Fahrten, meist umgeben von kühlendem Nass! Jede Gruppe machte sich allein auf den Weg, um die vielen Attraktionen auszuprobieren. Besondere Freude machte mir die Tatsache, dass auch unsere schwächsten Kinder soviel Spaß an diesem Ausflug hatten – alle lachten und konnten von den wilden Fahrten nicht genug bekommen! Ein ganz herzliches Danke möchte ich auf diesem Weg unseren Betreuern und Betreuerinnen aussprechen, die unermüdlich erzählten, erklärten, halfen, trugen … Gemeinsam schafften wir es, den Kindern einen ganz tollen Tag zu bieten, an den sie sich sicher noch lange erinnern werden. Anneliese Höllersberger Erziehungsleiterin %%%Das Italienabenteuer – Tagebuchnotizen Fünf Jugendliche (Romina, Tanja, Markus, Maxi und Can) verbrachten während der vergangenen Ferien spannende Tage in Italien. Romina und Can (8. ASO) verfassten über diese Zeit einen Bericht: Am Sonntag fuhren wir um 4:30 Uhr von Wien weg und kamen nach sie- ben Stunden in Lignano an. Nach einem guten Mittagessen gingen wir auf unsere Zimmer und räumten die Koffer aus. Später vergnügten wir uns im Meerwasser. Das war sehr lustig!! Am Abend waren wir müde und schlie- fen bald ein. Das war der erste Tag. Mit einem köstlichen Frühstück begann der nächste Tag. Wir verbrachten ihn mit Schwimmen, Ausruhen und Sandburgen bauen. Am Abend unter- nahmen wir einen Stadtbummel. Am dritten Tag machten wir einen Ausflug. Mit einem Schiff fuhren wir zur Muschelinsel. Can war Gast auf der Kommandobrücke und durfte das Schiff steuern. Auf der Insel sammelten wir viele große und kleine Muscheln. Am Abend tanzten wir in der Disco. Das machte viel Spaß! Da das Wetter am vierten Tag nicht so schön war, lernten wir Italienisch. Nach dem Abendessen drehten wir eine große Runde mit einer Rikscha. Bouna notte!!! Am fünften Tag besuchten wir vormittags ein Fischerdorf. Dort erfuhren wir Interessantes über die Fischerei. Den Nachmittag verbrachten wir im Rut- schenland. Wir haben viel Wasser geschluckt und viel gelacht!! Am sechsten Tag spazierten wir den Strand entlang. Durch den Sand zu gehen, war anstrengend. Wir lauschten dem Rauschen des Meeres. Die- ser Tag endete mit einer interessanten Tanzshow. Der Höhepunkt des siebenten Tages war die Fahrt mit einer Banane und einem Sesselring. Das sind aufblasbare Boote, die wie eine Banane und ein Sessel aussehen. Sie werden von einem Motorboot gezogen. Wir leg- ten Schwimmwesten an. Dann setzten wir uns mit Herzklopfen und Bauchkribbeln auf die Boote. Nun ging es los! Langsam, später schneller fuhren wir auf das offene Meer hinaus. Das war ein lustiges Abenteuer für alle!!! Auf dem Programm des achten und neunten Tages standen die Fahrt mit einem Tretboot, der Besuch einer Pizzeria und eines Flohmarktes. Die Pizza schmeckte ausgezeichnet, auf dem Flohmarkt waren viele Leute. Am Abschlusstag machten wir am Abend eine Beachparty. Mit Salzge- bäck, Schokobrezeln und Coca Cola gingen wir an den Strand. Es war Vollmond. Es war ganz still, nur das Meer rauschte. Wir zündeten Räu- cherstäbchen an, plauderten und genossen den letzten Abend in Italien. ES WAR EIN WUNDERSCHÖNER URLAUB! Wir möchten uns bei ALLEN bedanken, die uns diese Woche ermöglich- ten, besonders bei Frau Chaloupsky, Frau Mag. Himmer (Rupp) und Frau Plutsch. Romina Bauer und Can Degirmencioglu %%%Erlebnispädagogische Projekttage “Natur wirkt” August 2009 Während dieser Projekttage war es Ziel, Markus, David und Mario die Möglichkeit zu geben sich mit den Naturelementen auseinander zu setzen und diese individuell auf jeden wirken zu lassen. Als natursportliche Me- thode wurde hauptsächlich der Zweierkanadier eingesetzt, mit dem wir Sozialpädagogen gut die Wünsche und Erwartungen der Jugendlichen umsetzen konnten. Die Woche vom 17. - 21. August 2009 bescherte uns mehr als nur gutes Wetter, wir durften jeden Tag strahlenden Sonnenschein genießen. Das Kanu bot uns ein wunderbares Mittel uns jeden Tag der Natur zu nähern und prozessorientiert zu handeln. So wurden Markus, David und Mario die ersten zwei Nächte in einer kleinen Hütte (als Schlaflager) am Camping- platz untergebracht. Mein Kollege und ich durften es uns im Zelt daneben gemütlich machen. Den dritten Tag und die Nacht durften wir in einer ein- fachen Wagenhütte eines Bauernhofs verbringen, welcher in unmittelbarer Nähe der Oberösterreichischen Donauauen liegt. Da alle äußeren Bedin- gungen stimmten, konnten wir dem Wunsch der Jungs nachgehen und die vierte und letzte Nacht auf einer Insel ohne jegliche Hütte zu nächtigen. Um an die verschiedenen Plätze zu gelangen, mussten wir unsere persön- lichen Sachen und das Gruppenmaterial packen und weiterziehen. Mit dem Kanadier konnten wir gemeinsam reisen und wurden mit vielen Ein- drücken und Erlebnissen, die die Natur und die Donauauen für uns bereit- hielten, beschenkt. Wir lauschten den Eisvögeln, sahen Biberbauten und Wildschweinspuren, Fische und Frösche waren ständige Begleiter und ein Reh querte vor uns das Wasser. Mit Begleitung wurden erste Kanuerfahrungen gemacht und bald durften die Teilnehmer alleine oder zu zweit ihre Erfahrungen im Ka- nadier an einem kleinen See am Campingplatz machen. Es ist schön den Jungs beim ausdauernden und geduldigen Feuer machen und nähren zuzusehen und wie sie sich um dieses Element, welches während all den Tagen so wichtig ist, kümmern. Das gemeinsame Zubereiten der Mahlzeiten und das Zubereiten des Abendessens am offenen Feuer wurden zu einem wesentlichen Teil der Tagesstruktur. Morgendliche Gesprächsrunden sollten die gegenwärtige Verfassung der Teilnehmer für uns Pädagogen transparent machen und Wünsche, Erwartungen und Wichtiges für den Tag mit einfließen lassen. So wurde zum Beispiel statt einer vorerst geplanten Kanutour die Idee, ein Floß zu bauen, aufgenommen und schon war der Tag mit Floßbau und anschließender Seeüberquerung erfüllt. Eine adäquate Bedürfnisorientierung und Prozessbegleitung war ein wich- tiger Teil unserer Begleitung. Während der Abendrunden war Zeit für Reflexion und eventueller Vor- schau auf den kommenden Tag. Die vielen verschiedenen Tiere, die Fahrt in den Gewässern der Auen, die Fahrt auf der Donau selbst, die immer selbstbewusstere Art sich im Dun- keln zu orientieren, die Wärme des Feuers, das Liegen unterm Sternen- himmel, das gemeinsame Kochen, das gemeinsame Gestalten von Schlaf- und Kochstelle, Sand- und Steinstränden, Muscheln (auch lebend), die Konstruktion eines Floßes sowie auch die einen oder anderen Gelsendip- pel wie all die vielen anderen Erfahrungen und Erlebnisse sind nur ein Bruchteil um das „Er–lebte“ zu beschreiben. Maria Wieder %%%Eine Fahrt mit der Liliputbahn … „Es liegt ein wunderbarer Ort im Herzen von Wien. Dort zieht es alle klei- nen und großen Kinder hin. Komm mit mir in diesen Zaubergarten, wo Abenteuer auf uns warten. Hör dir die Geschichten an, vom kleinen Bären und der kleinen Eisenbahn.“ - Die Rede ist von der Liliputbahn! Auch wir, die Gruppe 5 und N5, machten uns am Schulanfang auf den Weg in den Prater um mit der Bahn eine Runde zu drehen. Egal wie oft man auch schon gefahren ist, es ist immer wieder ein schönes, aufregendes Erlebnis und wir alle freuen uns immer wieder darauf! Diesmal war es sogar etwas ganz besonderes, da unsere neue Horterzieherin Sabrina mit war und sie noch nie mit der Liliputbahn gefahren ist! Kaum zu glauben, oder? Wir hatten jedenfalls alle unseren Spaß! Da nach der gemeinsamen Fahrt noch genügend Zeit war, marschierten wir auch noch zum Schwedenplatz und gönnten uns ein köstliches Eis! Wir plauderten, lachten und genossen die Sonnenstrahlen. Bald danach ging es zurück ins BBI und wir fuhren wieder nachhause. Sabrina Obermair - N5, Bettina Fidler - Gr. 5, Claudia Hofstädter - Gr. 5 %%%Bouldern in der Kletterhalle des Alpenverein Edelweiß Im Oktober durften wir auf der Gruppe 4 uns glücklich schätzen, einen Praktikanten vom BISOP Baden zu beherbergen. Oliver, besagter Prakti- kant, ging mit großer Begeisterung Klettern und Bouldern. Diese Leiden- schaft wollte er auch uns näher bringen und deshalb nahm er uns einfach einmal mit zum Bouldern in die Kletterhalle des „Alpenverein Edelweiß“ im 1. Bezirk. Am Montag, dem 19. Oktober 2009, war es soweit. Eric, Mar- kus, Marcel, Oliver und meine Wenigkeit, Ilse, Sozialpädagogin auf der Gruppe 4, starteten gegen 17 Uhr in Richtung Kletterhalle. Dort angekommen hieß es zuerst einmal einige Formalitäten zu erledigen und die passenden Kletterschuhe zu finden. Nach dem Umziehen ging´s dann endlich los. Eric und Markus kraxelten sofort drauf los, so als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätten. Markus „klebte“ an der Wand wie eine Eidechse. Auch Eric schien sich wie zu Hause zu fühlen, kletterte hoch, ließ sich von der Decke baumeln und fallen. Marcel hatte zwar eini- ge Probleme mit der Wand, schien aber trotzdem Spaß an der Bewegung zu haben. Er gab nicht auf bis zum Ende der Klettereinheit. Ziemlich übermütig und glücklich fuhren wir dann zurück ins BBI, die Bur- schen sprudelten fast über vor Begeisterung und redeten und redeten. Es war eine tolle und gelungene Aktion mit „Wiederholungspotential“ bei sich bietender Gelegenheit! Ilse Rechenmacher Gruppe 4 %%%Parisausflug der Gruppe 4 Am 1. Oktober um ca. 04:00 trafen sich Gerhard, Sani, Nicu, Christopher, Marco, Luise, Frau Mag. Himmer und Frau Höllersberger vor dem Schul- haus. Um 04:15 kam das Flughafen-Taxi und brachte uns innerhalb 15 Minuten zum Flughafen Schwechat. Dort angekommen, besorgten wir uns unsere Boarding-Cards. Nach dem Sicherheits-Check gingen wir noch kurz in die Flughafen-Parfümerie und anschließend stiegen wir in den Flughafenbus. Nach einer kurvenreichen Fahrt besichtigten wir noch kurz unseren Flieger (A 319), bevor wir im Flugzeug unsere Plätze suchten. Vor dem Start erklärte der Pilot durch den Lautsprecher noch wo die Notausgänge sind oder dass im Falle eines Kabinendruckabfalls Sauerstoffmasken aufzusetzen sind. Dann startete das Flugzeug. 1 Stunde und 10 Minuten waren wir über den Wolken und wurden mit gutem Service bedient. Der Flug dauerte insge- samt 1 Stunde und 45 Minuten. Die Landung verlief absolut tadellos. In Paris angekommen, holten wir uns unser Gepäck ab und Luise verteilte die Metro-Tagesfahrkarten. Dann verließen wir den Flughafen mit der Flughafenschnellbahn (RER) und fuhren in die Stadt. Dann stiegen wir in die Metro 4 und fuhren zum Eiffelturm. Da wir nicht direkt vor dem Eiffelturm aussteigen konnten, gingen wir ein Stück. Auf diesem trafen wir afrikanische Verkäufer, die ihre Ware nur illegal verkauften. Direkt vor dem Eiffelturm sahen wir, dass bei jedem der vier Beine ein Soldat mit Maschinengewehr im Anschlag postiert war. Für 3 € nahmen wir die Treppe, stiegen bis zur 1. Etage auf 57 Meter Höhe und aßen un- seren Proviant. Dann stiegen wir auf 115 Meter, wo wir wieder eine kurze Pause einleg- ten. Danach mussten wir den Aufzug nehmen, um auf die letzte Plattform zu gelangen, die genau auf 276 Metern Höhe lag. Da machte Frau Mag. Himmer einige Fotos von uns. Danach machten wir uns auf den Rückweg (runter vom Turm). Dann fuhren wir erneut mit der Metro durch Paris zu unserem Ziel Notre- Dame. Dies ist eine der größten Kirchen der Welt. Nach dieser Besichtigung gingen wir zum Conciergerie, doch diese hatte geschlossen. Also gingen wir stattdessen zum Triumphbogen. Seine Grö- ße beträgt 49,54 Meter. Die Aussicht vom Triumphbogen war zwar fantas- tisch, aber lange nicht so gut wie die vom Eiffelturm. Danach sind wir zur berühmten Essmeile gegangen. Dort haben wir alle ein bisschen was gegessen, bevor uns Frau Höllersberger ein Eis spen- dierte. Auf dem Rückweg zum Flughafen fuhren wir 4 Stationen mit der compu- tergesteuerten Metro Nr. 14. Da diese zum Bersten voll war, stiegen wir bei der nächsten guten Verbindung wieder aus. Am Flughafen angekommen, machten wir wie immer den Sicherheits- check, wo wir insgesamt 3 Mal den Reisepass herzeigen mussten. Da- nach folgte eine kurze Fahrt mit dem Flughafenbus. Im Flugzeug suchten wir uns wieder unsere Plätze und der Flieger flog los. Leider verlief die Landung erst nach dem dritten Aufsetzen erfolgreich. Nicu und Marco wurden von ihren Eltern am Flughafen abgeholt. Der Rest fuhr mit dem Flughafentaxi zurück zum BBI. Das war für alle ein toller und spannender Tag für uns alle. Besonders bedanken möchten wir uns bei Luise Chaloupsky, die uns die- se wunderbare Reise nach Paris ermöglicht hat. Sani Ibrahimovic Christopher Anderl %%%Ausflug ins Eisenbahnmuseum Strasshof Pünktlich nach dem Mittagessen verließ der Schulbus mit den Gruppen 8 und N8 am 21. Oktober im Beisein von Frau Höllersberger das Schulge- lände. Das Ziel an diesem Nachmittag: das Eisenbahnmuseum in Strass- hof. Bei unserer Ankunft wurden wir von Wienenergie und dem Museumsper- sonal freudig begrüßt, welches sich sodann gleich aufmachte, den Kindern jede Ecke ihres Museums zu zeigen. Und dort gab es einiges zu bestau- nen: Dutzende historische Eisenbahnen, mal dampfbetrieben, mal mit Elektroantrieb. Die Kinder konnten alles anfassen und das Innenleben so mancher Lokomotive bestaunen. Bevor es dann ans Würstelessen ging, wartete noch ein ganz besonderes Highlight auf die Gruppe: Eine Fahrt mit der museumseigenen Gartenbahn, die sicher allen in Erinnerung blei- ben wird. Die Kinder waren von dem Ausflug jedenfalls überaus begeistert und ha- ben folgende Eindrücke mitgenommen: Arber: „Die Bremse hat mir am besten gefallen!“ Hannes: „Mir hat am besten gefallen, dass ich auf die riesigen Wagen klettern durfte und das Würstelessen.“ Mairbek: „Es war sehr schön und es gab viele große Züge.“ Pascal: „Am besten hat mir das Fahren mit dem kleinen Zug gefallen!“ Can: „Der alte Zug aus dem Jahr 1860 war besonders interessant. Ein Zug war 25 m lang und 60 t schwer.“ Mustafa: „Ich fand die Fahrt mit dem kleinen Zug sehr lustig und den Wag- gon 2. Klasse im Freien.“ Abschließend möchten wir uns bei Wienenergie, den Mitarbeitern des Museums in Strasshof und allen anderen, die uns diesen schönen Ausflug ermöglicht haben, herzlichst bedanken. Eva Krall Sozialpädagogin %%%Kutschenfahrt Am 27.Oktober 2009 luden Herr Rudolf Bacher sowie seine beiden Pferde Lucky und Katharina auf Vermittlung von Frau Grete Bernscherer (Kü- chenhilfskraft BBI) die Gruppen 1, N3, 5, N5, N8 und die Gruppe 10 zu einer abenteuerlichen Kutschenfahrt in Richtung Prater ein. Cem (G1): "Am meisten hat mir das Hufeklappern gefallen, aber auch das lustige Wackeln der Kutsche und der schnelle Schluss zurück zum BBI." Zum Abschied durften die Kinder die Pferde noch zur Belohnung ausgie- big streicheln und füttern. Ein tierischer Herbstausflug der besonderen Art. Gruppe 1 %%%Ausflug ins Dianabad Am Montag, dem 9. Nov. 2009, haben die Kinder der Gruppe 5 und N5 gemeinsam mit ihrer Schwimmtrainerin Dolores Plutsch, den Sozialpäda- gogen und dem Zivildiener einen Ausflug ins Dianabad im 2. Bezirk ge- macht. Da auf Grund der Bauarbeiten beim Schwimmbad im BBI schon seit längerem kein Schwimmunterricht abgehalten werden kann, hat Frau Plutsch sich eine andere Möglichkeit gesucht, den Kindern den Spaß am kühlen Nass zu ermöglichen. Im Diana-Erlebnisbad hatten Anel, Dominik, Stephanie, Ismail und Matthi- as großen Spaß bei den dort angebotenen Attraktionen, wie zB dem Wild- bach, dem Wellenbecken, dem großen Spielbereich und dem Whirlpool! Der Nachmittag war viel zu schnell vorbei, doch am Ende waren alle sehr erschöpft und haben sich über eine kleine Stärkung auf der Heimfahrt gefreut! Bettina Fidler Sabrina Obermair $$$Sport und Spiel %%%15.-20. Juli 2009 - IBSA World Youth and Student Championships, Colorado Springs Über unsere jugendlichen Leistungssportler ging in Amerika ein wahrer Medaillenregen nieder 8 Medaillen für unsere phantastischen Drei in den USA Der österreichische Behindertensport war mit drei jugendlichen Sportlern bei den diesjährigen IBSA World Youth and Student Championships vom 15.-20. Juli in Colorado Springs vertreten, die alle dem VSC ASVÖ-Wien angehören. Der 17-jährige Leichtathlet Sascha MARINGER (B3) bereitete sich unter Sandra Weinke trotz des Prüfungsstresses zum erfolgreichen Abschluss der Handelsschule sehr gewissenhaft auf diese Großveranstaltung vor. Nachdem er bei den Internationalen Deutschen Leichtathletikmeister- schaften im Vorjahr und heuer in der Halle bereits Medaillen gewinnen konnte, war seine Erwartungshaltung wohl hoch. In seinem ersten Bewerb, dem 100 m Lauf, kam Sascha im Semifinale auf den 3. Platz und erreichte mit neuer Rekordzeit von 12,06 sec. im Finale den 4. Platz. Am Samstag, dem 18. Juli, fanden fast zeitgleich der Weitsprung und der 200 m Lauf statt. Sascha konnte diesem Druck aber gut standhalten und sicherte sich mit persönlicher Bestweite von 5,86 m den Sieg im Weit- sprung der Juniorenklasse F13. Dass bei dem Wettkampf herrliche Wet- terverhältnisse herrschten, war der Leistung sicher nicht abträglich. Im Semifinale über 200 m, wo Sascha direkt nach seinem 5. Sprung von der Weitsprunggrube an den Start gehen musste, kam er wiederum auf eine persönliche Bestzeit von 25,47 sec. Am Abend fand dann noch das Kugelstoßen statt, wo Sascha mit 9,80 m auf den 2. Platz kam und somit Silber gewann. Die beiden Schwimmer Peter TICHY (17 Jahre) und Gerhard FICHTNER (15 Jahre) sind seit Jahren von Chefcoach Johannes Weingartner bestens trainiert und auch vor Ort ersatzweise von Erwin Löbl scheint's optimal betreut, sonst wäre das phantastische Ergebnis nicht zustande gekom- men: Peter TICHY nahm sich sein gutes Abschneiden bei der diesjährigen In- ternationalen Deutschen Schwimmmeisterschaft in Berlin zum Vorbild, wo er erstmals eine Medaille auf internationaler Ebene errang, und schlug auch diesmal zu, indem er über 100 m Rücken in der Juniorenklasse S13 die Bronzemedaille errang. Getoppt wurden die beiden aber noch vom erst 15jährigen Gerhard FICHTNER (S11). In der Jugendklasse S11 stand er als Sieger nicht we- niger als drei Mal am Siegespodest ganz oben und ließ sich mit Gold aus- zeichnen und zwar über 50 m Rücken, 100 m Rücken und 50 m Brust. Damit hatte Gerhard aber offenbar nicht genug, auch zwei Silbermedaillen bringt er in seinem Gepäck mit nach Hause, und zwar für 2. Plätze über 50 m Freistil und 100 m Brust. In dem Drittplatzierten der letzten Jugend- sportlerwahl wächst offenbar ein großes Talent heran und er wird bei ent- sprechendem Trainingsfleiß hoffentlich noch viel von sich hören lassen! Der VSC ist sehr stolz auf seine drei Medaillengewinner und gratuliert ihnen dazu sehr, sehr herzlich. Ein großes DANKESCHÖN auch an die beiden Betreuer Sandra WEINKE und Erwin LÖBL, die einen wertvollen Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben. Und hier noch ein persönlicher Bericht zur Leichtathletik von Sandra WEINKE. Freitag, 17.07.09 18:40 Beim 100 m Semifinallauf der Klasse B3 platziert sich Sascha Maringer mit der Startnummer 8 (sein Geburtstag ist der 08.08.) noch locker unter die ersten drei, beim Final-Lauf, erreicht er dann aber mit persönlicher Bestzeit von 12:06 "nur" den vierten Platz. Die Plätze vor ihm gehen an Südafrika, Mexiko und Deutschland. Sichtlich gezeichnet von den Strapa- zen der Zeitumstellung sowie des doch spürbaren Höhenunterschieds, sind Sascha (und seine Trainerin) mit seiner Leistung höchst zufrieden. Glimpflich ging der Sturz knapp nach der Ziellinie beim Semifinallauf aus, warum es dazu kam kann der junge Athlet nicht sagen, aber die Abschür- fungen an Händen und Knien scheinen zunächst schlimmer und die Schmerzen bekommt Sascha tapfererweise rasch in den Griff. Samstag, 18.07.09 Um 9 Uhr morgens, nachdem es einigermaßen schwierig war, zeitgerecht in den Shuttlebus zu gelangen, da der Andrang größer war als die Anzahl der Sitzplätze, startete der Weitsprung der B3 Jugend zeitgleich mit dem 200 m Lauf. Sascha absolvierte 5 Sprünge, den vierten in seiner persönli- chen Bestweite von 5,86 m und musste direkt von der Sprunggrube an den Start gehen. Sascha gab alles und kam in 25,47 s. ins Ziel. Der Weit- sprung ging zwischenzeitlich zu Ende. Zwar ließen die Veranstalter durch- klingen, dass er den 6. Sprung absolvieren dürfe, aber wenn, dann sofort nachdem er die 200 m gelaufen war, was verständlicherweise nicht mög- lich war. Dennoch zufrieden und mit einem Startplatz für das 200 m Finale ging Sascha in die Pause. Aufgrund von starken Bauchschmerzen und Übelkeit konnte der 17-jährige jedoch danach nicht am 200 m Finallauf teilnehmen und schonte sich für den Kugelbewerb am Abend. 200 m Semifinale 25.47 persönliche Bestzeit (3.) Zverev Alexander (RUS, 1.) Hatting Asher (RSA, 2.) Samstag, 18.07.09, 19:00 Der Kugelstoßbewerb war einer der best organisierten Bewerbe des ge- samten Leichtathletik-Events mit überaus korrekten und beflissenen Kampfrichtern. Mit einer Weite von 9,80 m belegt Sascha den 2. Platz in der Klasse B3 Jugend, den ersten Platz erreicht Parker Tyrone (USA) mit 11.10 und 3. wurde Alshemeri Waleed (KUW) mit 7.37 Metern. %%%27.-28. Juni 2009 - ÖSTM Leichtathletik, Rif/Hallein 18 Medaillen für die VSC-LeichtathletInnen Mannschaftlicher Erfolg bei der ÖSTM Leichtathletik in Rif 2 Athletinnen und 11 Athleten des VSC ASVÖ-Wien räumten bei nicht idealem Leichtathletikwetter bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften in Rif gehörig ab. 3 Goldmedaillen (Staatsmeister) wurden um 7 Silber-, 7 Bronzemedaillen sowie 1 Verbandsgoldmedaille ergänzt. Darüber hinaus gab es 2 Österreichische Rekorde, 5 Österreichische Jugendrekorde so- wie 8 Wiener Masters-Rekorde. Hier die Erfolge im Detail: DUBIN Wolfgang (F35-38): Goldmedaille (Staatsmeister) Kugel und Dis- kus MONSCHEIN Willibald (F11-13): Goldmedaille (Staatsmeister) Kugel, Sil- bermedaille Diskus MARINGER Sascha (F/T11-13): Silbermedaille 100 m, 200 m und Weit- sprung TICHY Peter (F/T11-13): Silbermedaille 400 m, Bronzemedaille 200 m und Weitsprung FAHRNGRUBER Johann (F35-38): Silbermedaille Diskus, Bronzemedaille Kugel HÖLER Erich (T11-13): Silbermedaille 10000 m, Bronzemedaille 5000 m CAM Emine (T11-13): Bronzemedaille 200 m, 800 m und 1500 m JANDL Andrea (F11-13): Verbandsgoldmedaille Diskus ///Rekorde erzielten: JANITSCH Andreas (T35): Österr. Rekord über 1500 m (7:31,35 min.) und 5000 m (28:25,16 min.) MARINGER Sascha (F/T13): Österr. Jugendrekord 100 m (12,27 sec)., 200 m (25,68 sec.), Weitsprung (5,71 m), Kugel (8,71 m) TICHY Peter (T13): Österr. Jugendrekord 400 m (1:07,33 min.) JANDL Andrea (T11) Wr. Mastersrekord AK II: 200 m (44,10 sec.), 800 m (3:56,45 min.), 1500 m (7:46,82 min.) und 5000 m (28:27,16 min.) DUBIN Wolfgang (F36): Wr. Mastersrekord AK I: Kugel (9,08 m) WURNIG Ernst (T11): Wr. Mastersrekord AK II: 1500 m (7:17,20 min.) GRILL Hans Ewald (T12): Wr. Mastersrekord AK II: 1500 m (5:55,38 min.) JANDL Ernst (T13): Wr. Mastersrekord AK II: 100 m (18,78 sec.) %%%Wiener Landes-Schwimmmeisterschaft Titel und Rekorde - die Devise des VSC-Schwimmteams Wiener Landes-Schwimmmeisterschaften im Floridsdorfer Bad Die größte Mannschaft seit Jahren erkämpfte auch den größten Erfolg seit Jahrzehnten: 13 Landesmeistertitel, 13 Silber- und 6 Bronzemedaillen, 3 Verbandsgoldmedaillen; 4 Österreichische Rekorde, 6 Österreichische (und Wiener) Jugendrekorde, insgesamt 7 Wiener Rekorde, 7 Wiener Seniorenrekorde. Nun zu den Details: BAZALA Bianca (S13): 5 LM-Gold (50 m Frei, 50 m Brust, 50 m Rücken, 100 m Brust, 4x50 m Freistil-Staffel) TICHY Peter (S13): 3 LM-Gold (50 m Frei, 100 m Lagen, 4x50 m Freistil- Staffel) 1 Silber (50 m Brust) 1 Verbandsgold (100 m Frei) FICHTNER Gerhard (S11): 3 LM-Gold (50 m Rücken, 100 m Lagen, 4x50 m Freistil-Staffel) 1 Silber (50 m Brust) 1 Verbandsgold (50 m Frei) SEIDLING Thomas (S11): 3 LM-Gold (50 m Brust, 100 m Brust, 4x50 m Freistil-Staffel) 1 Silber STOJKOVIC Sascha (S13): 2 LM-Gold (50 m Brust, 4x50 m Freistil- Staffel) 1 Silber (50 m Frei) CAM Emine (S12): 1 LM-Gold (4x50 m Freistil-Staffel) 2 Silber (50 m Frei, 50 m Rücken) 1 Bronze (50 m Brust) LIST Edith (S12): 1 LM-Gold (4x50 m Freistil-Staffel) 1 Silber (100 m Brust) 1 Bronze (50 m Frei) MÖSENEDER Claudia (S12): 1 LM-Gold (4x50 m Freistil-Staffel) 1 Bronze (50 m Rücken) LERCHBACHER Hannes (S8): 4 Silber (50 m Brust, 100 m Brust, 50 m Frei, 100 m Frei) HÖRL Jasmin (S12): 1 Silber (50 m Brust) 1 Bronze (100 m Brust) SCHMUCKERSCHLAG Mathias: 1 Silber (100 m Brust) 1 Bronze (50 m Brust) SCHÖFFMANN Franz (S13): 1 Bronze (50 m Brust) 1 Verbandsgold (100 m Brust) Die neuen Rekordinhaber: TICHY Peter, S13: ÖR+ÖJR über 100 m Lagen in 1:34,16; ÖJR über 50 m Frei in 31,43, und 100 m Frei in 1:15,22. FICHTNER Gerhard, S11: ÖR+ÖJR über 100 m Lagen in 1:42,02; ÖJR über 50 m Frei, in 37,86 und 50 m Rücken in 42,56 4x50 m Freistil-Staffel Herren, S11-13 - T. Seidling, G. Fichtner, S. Stojko- vic, P. Tichy): ÖR in 2:27,50. 4x50 m Freistil-Staffel Frauen, S11-13 - C. Möseneder, E. Cam, E. List, B. Bazala): ÖR in 3:53,12 LERCHBACHER Hannes, SB8/S8: WrR über 50 m Frei in 45,03, über 100 m Frei in 1:46,52, und über 50 m Brust in 51,04. LIST Edith, S12: Wr. MastersR AK I über 50 m Brust in 1:03,29, über 100 m Brust in 2:18,09 und über 50 m Frei in 58,80. WURNIG Ernst, S11: Wr. MastersR AK II über 50 m Brust in 1:06,12 und über 100 m Brust in 2:36,76 SCHÖFFMANN Franz, S13: Wr. MastersR AK II über 50 m Brust in 1:14,97 und über 100 m Brust in 2:58,81. ///Resumee: Bianca Bazala holt trotz einjähriger Wettkampfpause alle Einzeltitel in S12/13 und trägt auch viel zum Staffelrekord bei. Emine Cam sammelt mit 2 Silbernen und 1 Bronzenen sowie dem Staffel- titel fleißig Punkte für die Jahreswertung. Edith List ist nach ihrem Wiedereinstieg als Funktionärin im letzten Som- mer nun auch als Aktive reaktiviert, mit einer Silber- und einer Bronzeme- daille und der Staffelgold sowie 3 Mastersrekorden ist der Einstieg wohl mehr als gelungen. Claudia Möseneder qualifiziert sich über ihren 4. Platz über 50 m Freistil den Start in der Freistilstaffel und erringt dann ihren ersten Landesmeister- titel. Dazu noch eine Bronzemedaille über 50 m Rücken. Jasmin Hörl gewinnt nach ihren Erfolgen bei der vor kurzem ausgetrage- nen Österr. Jugendmeisterschaft nun auch Edelmetall in der Allgemeinen Klasse, und zwar Silber über 50 m Brust und Bronze über 100 m Brust. Peter Tichy ist in S12/13 auf dem besten Weg, auch die Rekorde über 50 und 100 m Frei zu erreichen, über 50 m Frei fehlen ihm dazu nur mehr 34/100 sec. Gerhard Fichtner schlägt in S11 erstmals sein Vorbild Thomas Seidling, und zwar über 50m Rücken, und holt sich den bisher von Thomas Seidling gehaltenen Österr. Jugendrekord über 50 m Frei. Thomas Seidling ist in S11 immer noch der ungefährdete Champion über die Bruststrecken. Sascha Stojkovic erringt in S12/13 über 50 m Brust seinen ersten Wiener Einzel-Meistertitel und steht auch im Meister-Staffelteam. Hannes Lerchbacher holt sich bei 3 Wiener Rekorden nicht weniger als 4 Silberne. Mathias Schmuckerschlag ist auf Wiener Ebene noch immer für Medaillen gut. Ernst Wurnig und Franz Schöffmann schaffen jeweils zwei Mastersrekor- de. (aus dem Internet) %%%Der VSC trauert um Willi Hohm Der Pionier des Blindensports Willi Hohm ist verstorben Tief betroffen darf ich der traurigen Pflicht nachkommen, Sie davon zu informieren, dass der Pionier des österreichischen Blindensports und lang- jähriges Mitglied und Ehrenmitglied des VSC Wien, Willi Hohm, am 6.11.2009, zwei Tage vor Vollendung seines 86. Lebensjahres, nach lan- gem, schwerem, mit großer Geduld ertragenen Leiden und liebevoll be- gleitet von seiner Frau Elfi, vom Herrn aus unserer Mitte abberufen wurde. Seine großen Verdienste um den Behindertensport als langjähriger Sekti- onsleiter für Blindensport im VSC Wien, gf. Präsident des Wiener Behin- dertensportverbandes und Sektionsleiter für Blindensport des Österreichi- schen Behindertensportverbandes wurden mehrfach öffentlich gewürdigt, sie bleiben uns in tiefer Dankbarkeit stets in besonderer Erinnerung. Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Frau Elfi, seiner Tochter Elfi und Schwiegersohn Heinz. ///Nachruf Nach der völligen Erblindung 1945 knapp vor Ende des II. Weltkriegs durch einen Gesichtsdurchschuss startete er, als begeisterter Sportler, bereits 1946/47 erste Versuche, auch unter den völlig geänderten Bedin- gungen Schi zu fahren. Ebenfalls schon 1946 gewann Willi Hohm andere Kriegsblinde für regelmäßige sportliche Betätigung im Sportinstitut Kulka unter Sepp Popp und Hans Kulka. Schon 1947/48 wurden unter Sepp Popp Schifahrten für alle Interessierten durchgeführt, denen 1949 die ers- ten Schikurse folgten. 1951 nahmen blinde Sportler auch an der 1. Österr. Versehrtensportwo- che in Wien teil, und konnten dann nach Schaffung des Sport- und Turn- abzeichens für Blinde auf Initiative von Willi Hohm die Leistungsprüfung dazu ablegen. 1953 schloss sich die Wiener Blindensportgruppe unter Willi Hohm dem Versehrtensportklub Wien (VSC Wien) an, der schon 1951 gegründet wor- den war, und es kam damit zur Gründung der Sektion Blindensport im VSC unter seiner Leitung. Diese Aktivitäten waren gemeinsam mit ähnli- chen in einigen anderen Bundesländern die Grundlage dafür, dass die Sektion Blindensport schon mit Gründung des Österreichischen Versehr- tensportverbandes im Jahr 1958 anerkannt wurde und durch einen Sekti- onsleiter im Sportausschuss vertreten war. 1965 gelang es Willi Hohm, die Sektion Blindensport mit jungen Sportlern neu aufzubauen und zunehmend waren auch Frauen am Sportgeschehen aktiv beteiligt. 1966 wurde im ÖVSV die Funktion des stellvertretenden Sektionsleiters Blindensport geschaffen und mit Willi Hohm besetzt. Willi Hohm war treibende Kraft zur Umsetzung des Blindenskilaufs. Er organisierte 1972 die ersten Skikurse im Bodental in Kärnten, denen in seiner Ära mehr als 50 weitere Kurse in verschiedenen Orten folgen soll- ten. Schon 1973 wurde der erste Riesentorlauf für blinde SkiläuferInnen am Kitzsteinhorn mit „lebenden“ Toren durchgeführt. Nachdem es nicht gelungen war, den Blindenskilauf im Versehrtenskireferat des ÖSV zu verankern, konnte Willi Hohm mit Zustimmung des ÖVSV 1976 die 1. Ös- terreichische Meisterschaft im Alpinen und Nordischen Skilauf für Blinde durchführen, der sich bis 1983 weitere sieben, alljährlich durchgeführte Österreichische Skimeisterschaften für Blinde anschlossen. Dann wurde Blindenskilauf endlich vom ÖSV anerkannt und in das Versehrtenskirefe- rat integriert, womit die Blindenskiläuferinnen von da an gemeinsam mit den Körperbehinderten die Österreichische Skimeisterschaft bestreiten durften. Willi Hohm wurde 1976 zum Leiter der Sektion Blindensport im ÖVSV bestellt. Diese Funktion bekleidete er bis 1986, ab 1981 in der terminolo- gisch geänderten Version des Fachausschussvorsitzenden für Blinden- sport. In diese Zeit fiel der weitere großflächige Ausbau des Blinden- sports in Österreich, sowohl hinsichtlich der Zahl der angebotenen Sport- arten, als auch hinsichtlich der Qualität der Trainings und damit verbunde- nen Leistungssteigerungen im Wettkampf. Eine der wesentlichen Neue- rungen war die Einführung des Schießsports für Blinde, der auf akusti- scher Basis funktioniert. Bald nach der Vorstellung dieser neuen Sportart 1981 gewann diese einen dermaßen großen Zulauf, sodass ab 1984 Ös- terreichische Meisterschaften im Luftgewehrschießen für Blinde ausgetra- gen wurden, die in den besten Jahren um die 30 Teilnehmer aufzuweisen hatten. Ab 1976 waren die österreichischen BlindensportlerInnen dank der positi- ven Entwicklung des Umfelds bei allen internationalen Großveranstaltun- gen, wie Welt-Sommer- und Winterspiele (Paralympics), Welt- und Euro- pameisterschaften vertreten und holten viele, viele Medaillen. Mit der Gründung von IBSA (Internationaler Blindensportverband) wurden neue Perspektiven eröffnet und Willi Hohm war es, der den Beitritt des ÖVSV zu dieser neuen Organisation nachdrücklich empfahl. Der Wiener Behindertensportverband entstand als „Wiener Sportverband für Versehrte“ auf Initiative von Willi Hohm und anderen im Jahr 1978 und Hohm wurde zum geschäftsführenden Präsidenten gewählt, wobei er die- se Funktion bis 1986 bekleidete. Schon mit Übernahme dieser neuen Funktion zog sich Willi Hohm aus dem Vorstand des VSC Wien zurück, um die zeitlichen Ressourcen zum Aufbau und Ausbau des Wiener Ver- bandes zu haben. Bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden aus dem Wiener Verband im Jahr 1986 war es ihm unter der Präsidentschaft von Mag. Franz Nowak gelungen, ein funktionsfähiges Konstrukt zu schaffen, das die Interessen der Wiener Vereine und SportlerInnen gegenüber den öf- fentlichen Stellen wahrnahm und auch den weiteren Ausbau der Sportan- gebote (z.B. Landesmeisterschaften) in Wien schaffte. Willi Hohm war aber nicht nur ein sehr engagierter Funktionär, sondern auch all die Jahre ein hervorragender Sportler, der viele Siege in ver- schiedensten Sportarten feierte. Höhepunkte seiner sportlichen Karriere waren zweifellos die Goldmedaille bei den 1. Welt-Sommerspielen (Para- lympics) 1976 in Toronto mit der österr. Goalballmannschaft, drei Bronze- medaillen bei der 2. Ski-Weltmeisterschaft 1982 in der Schweiz und eine Bronzemedaille im Abfahrtslauf bei den Welt-Winterspielen (Paralympics) 1988 in Innsbruck. Für seine - trotz der schweren Beeinträchtigung der Blindheit - erbrachten, schier unglaublichen organisatorischen Leistungen als Funktionär auf vie- len Ebenen hat Willi Hohm viele Ehrungen entgegennehmen dürfen, unter denen das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich, das Silber- ne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und das Sil- berne Verdienstzeichen des Landes Wien besonders erwähnt werden sollen. Viele Ehrungen durch Sportverbände und Vereine umrahmen diese öffentlichen Ehrungen, wobei die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Wiener Behindertensportverbandes und des Versehrtensportklubs ASVÖ- Wien herausstechen. Willi Hohm hat in den vielen Jahren seines Wirkens ein Lebenswerk ge- schaffen, das unseren höchsten Respekt verdient und welches unzweifel- haft die Basis für die weitere positive Entwicklung des Blinden- und Seh- behindertensports in Österreich und des Behindertensports in Wien war. Wir werden seiner stets in tiefer Dankbarkeit ehrend gedenken. Franz Schöffmann $$$Fundgrube %%%Aus der Deutschen Zentralbücherei ///Neues Zeitschriftenangebot Wie der höchste Berg der Welt bezwungen wurde, wer die Erben der Di- nosaurier sind oder, wie sich Tiere in der Wildnis unsichtbar machen - »GEOlino«, das Erlebnisheft für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren, bietet jeden Monat eine bunte Themenvielfalt. Alle Kinder, die lesen, staunen, lernen und Spaß haben wollen, finden hier spannende Geschichten. Ab 2010 wird es diesen Lesespaß auch für blinde Kinder geben; in Voll- und in Kurzschrift. Das Heft erscheint monatlich und kostet im Jahresabon- nement nur 19,20 €. Die neue Zeitschrift löst das Schülermagazin »Kin- derland« ab, dessen letzte Ausgabe im Dezember 2009 veröffentlicht wird. Gern erhalten alle Interessierten ein kostenfreies Probeexemplar. Um die- sen Neuanfang zu feiern, verlosen wir von der »GEOlino« zwei Abos in Vollschrift und zwei Abos in Kurzschrift. ///Einmal um die Erde - und zurück Man nehme Kartonpapier, Wellpappe, Metallfäden und eine gute Portion halber Perlen. Gemischt mit dem Wissen zur Herstellung taktiler Darstel- lungen war dies bereits vor rund 30 Jahren der Beginn einer nun festen Tradition in der DZB Leipzig. Seit einigen Jahren bereits arbeiten wir dar- an, mit dem Welt-Atlas, Geografie und auch Politik im Relief nachvollzieh- bar und verständlich zu gestalten. Aufgrund des enormen gestalterischen Aufwands entsteht die Übersicht der Erde – aufgeteilt auf die Kontinente – nach und nach. Der Atlas ist so gestaltet, dass ihn Blinde, Sehbehinderte und Sehende gleichermaßen nutzen können. Dementsprechend besteht er aus farbigen Karten mit großer Schrift sowie transparenten Reliefdarstellungen mit Blin- denschrift. Und endlich ist es nun soweit: Der Welt-Atlas Kontinent Asien ist in der deutschsprachigen Version ab sofort lieferbar. Das umfangreiche Karten- werk besteht aus einer Übersichtskarte, einer Oberflächenkarte sowie sieben Detailkarten zur Verwaltung. Ergänzt werden die Karten in bewähr- ter Weise durch Register und Legende. Die Lieferung kann als reine Re- lief-Ausgabe, als reine Großdruck-Ausgabe oder in Kombination beider erfolgen. Hier die Bestellnummern mit den zugehörigen Preisen: Relief [BNV 6653] 52,80 € | Großdruck [BNV 6654] 38,40 € | Kombination [BNV 6655] 91,20 €. Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig Gustav-Adolf-Straße 07 D-04105 Leipzig Telefon (0049/341)/7113-131 Telefax (0049/341)/ 7113-125 E-Mail: NewsletterPR(at)dzb.de Web: www.dzb.de (aus dem Newsletter der DZB) %%%Fahrplanwechsel der ÖBB Dezember 2009 - Baumaßnahmen im Bereich Wien Hauptbahnhof Folgende Informationen habe ich aus verschiedenen Quellen zusammen- gestellt und mit für sehbehinderte und blinde Fahrgäste wichtigen Hinwei- sen ergänzt: Am Sonntag, 13. Dezember 2009 ist bei der ÖBB Fahrplanwechsel. Mit diesem Stichtag gibt es zahlreiche Änderungen im Zugbetrieb, vor allem im Bereich Wien. Überblick: Mit Fahrplanwechsel der ÖBB wird der Südbahnhof (Südbahn) gesperrt sowie ein provisorischer Ostbahnhof in Betrieb genommen. Der Bahnhof Wien Meidling wird großteils als Ersatzbahnhof dienen, wo Züge der Südbahn und Fernzüge der Ostbahn beginnen und enden. Ein neuer Hauptbahnhof und ein neues Stadtviertel sollen rund um den jetzigen Südbahnhof beim Wiedner Gürtel entstehen. Im Dezember 2012 ist die Teilinbetriebnahme der neuen Verkehrsstation Wien Hauptbahnhof geplant, die Fertigstellung des gesamten Bahn- Infrastrukturprojektes für 2015. Die Veränderungen im Einzelnen: Der Südbahnhof als Kopfbahnhof für Süd- und Ostbahn wird mit Fahr- planwechsel Dezember 2009 geschlossen und anschließend abgerissen. In seinem Bereich soll ein leistungsfähiger Hauptbahnhof, der als Durch- gangsbahnhof zur Drehscheibe des internationalen Schienen- und Reise- verkehrs werden soll, errichtet werden. Das Gebäude des neuen Hauptbahnhofes rückt vom heutigen Standort des Südbahnhofes in Richtung Südtiroler Platz. Der Hauptbahnhof ist durch die U-Bahnlinie U1 (Station Südtiroler Platz), durch 8 Schnellbahnli- nien, 3 Straßenbahnlinien (Linie D, O und 18, 2 Buslinien (13A, 69A) und die Regionalbusse an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Der Betrieb der S-Bahn-Stammstrecke bleibt während der Bauarbeiten zum neuen Hauptbahnhof aufrecht. S-Bahnzüge und Nahverkehrszüge, die auf der S-Bahn-Stammstrecke aus Richtung Meidling in Richtung Flo- ridsdorf fahren und umgekehrt verkehren weiterhin. Die S-Bahn-Station Wien Südtiroler Platz ist während der Bauarbeiten in Betrieb. Die S-Bahn-Station Wien Südbahnhof ist während der Umbaumaßnahmen ebenso in Betrieb und erhält provisorische Aufgänge in den Schweizer- Garten im Bereich Arsenalstraße - Gürtel. Die neuen Aufgänge liegen in der Bahnsteighälfte Richtung Rennweg der S-Bahn-Station Wien Süd- bahnhof. Der Aufgang im Bereich Wien Südbahnhof, am Ende des Bahn- steiges in Richtung Wien Südtiroler Platz gelegen, soll mit Fahrplanwech- sel geschlossen werden. Ein provisorischer Ostbahnhof mit der üblichen Bahnhofs-Infrastruktur wird auf der Höhe Schweizer-Garten-Straße-Arsenalstraße errichtet. Die Ost- bahn-Bahnsteige werden dazu um 150 m verkürzt. Der Weg zum Gürtel verlängert sich entsprechend. Die internationalen Fernverkehrszüge der Ostbahn werden zum Bahnhof Wien Meidling geführt. Veränderungen für die Fahrgäste ab 13. Dezember 2009 * Sperre des Südbahnhofes (Südbahn): Die Gleise 11-19 werden stillgelegt. * Der Bahnhof Wien Meidling übernimmt teilweise die Funktion des Südbahnhofes: Die meisten Fernverkehrs- und einige Nahverkehrszüge der Südbahn und die Fernverkehrszüge der Ostbahn enden und beginnen in Wien Meidling. * Der Südbahnhof (Ostbahn) bleibt in Betrieb: Ein Provisorischer Ostbahnhof für den Nah- und Regionalverkehr der Ostbahn sowie für die S60 wird auf der Höhe Schweizer-Garten-Straße - Arsenalstraße errichtet. Der Weg zu dem provisorischen Eingang der S-Bahn-Station Südbahnhof, zu den Straßenbahnlinien und Buslinien am Gürtel verlängert sich dadurch wesentlich. ///Mitteilung von Christian Schwarzl, Barrierefreies Reisen, ÖBB "Es wird mit Inkrafttreten der Provisorien ab Dezember 2009 ein Blinden- leitsystem von den provisorischen Aufgängen der S-Bahnhaltestelle Süd- bahnhof im Schweizer Garten geben. Weiter am Weg entlang des Schwei- zer Gartens bis und durch das Gebäude des provisorischen Ostbahnhofes bis zum Querbahnsteig." Für sehbehinderte und blinde Fahrgäste ist während der gesamten Bau- maßnahmen, die über mehrere Jahre dauern werden, mit sich immer wie- der ändernden Wegeführungen sowie baustellenbedingten Hindernissen und anderen Behinderungen zu rechnen, besonders im Bereich Gürtel- Südtiroler Platz. Zusammengestellt von Wolfgang Kremser $$$Einladungen %%%Darwins rEvolution im Naturhistorischen Museum Wien Das Naturhistorische Museum Wien möchte Sie auf Spezialführungen durch unsere aktuelle Ausstellung Darwins rEvolution aufmerksam ma- chen: Führungen für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen Vor 200 Jahren wurde der berühmte englische Naturforscher Charles Darwin geboren, vor 150 Jahren wurde sein Hauptwerk über die Entste- hung der Arten veröffentlicht. Darwin lieferte damit die Grundlage der mo- dernen Evolutionsbiologie. Eine Sonderausstellung im NHM widmet sich dem Leben Darwins und zeigt Mechanismen, die Darwin als Ursachen für die Entwicklung des Lebens erkannte. Sie führt den Besucher bis hin zur modernen Genetik, die Darwins Theorie bestätigt, und bietet Einblicke in die Evolution des Menschen. Bei speziellen Führungen haben Menschen mit eingeschränktem Sehver- mögen die Möglichkeit, die Ausstellung an Schließtagen (Dienstage) in Ruhe zu erkunden. Die TeilnehmerInnen können Objekte begreifen und die Evolution des Menschen anhand von Schädelmodellen nachvollzie- hen. Termin: Dienstag, 19. Jänner 2010, 16.00 Kosten: 3 Euro pro Person Beschränkte Teilnehmerzahl Anmeldung erforderlich: 01/52177-335, agnes.mair(at)nhm-wien.ac.at, gertrude.schaller(at)nhm-wien.ac.at Treffpunkt beim Seiteneingang des Museums, Burgring 7 Information zur Ausstellung finden Sie unter http://www.nhm- wien.ac.at/Content.Node/museumspaedagogik/Die-Ausstellung.html. Bild: "Herr Johann Wilhelm Klein ist schuld, dass wir in die Schule gehen dürfen" - Suncica, 4. ASO ///Impressum Dieses Informationsblatt wird vom Bundes-Blindenerziehungsinstitut herausgegeben. Im Sinne des Mediengesetzes für die Herausgabe verantwortlich ist die Direktorin, Prof. Susanne Alteneder. Für den Inhalt verantwortlich ist jeder einzelne Verfasser. Die geäußerten Meinungen müssen sich nicht mit dem Standpunkt der Redaktion decken. Verantwortlicher Redakteur ist Prof. Erich Schmid. 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