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Snowboarden

Der Österreichische Behindertensportverband veranstaltet in Zusammenarbeit mit der 1. Snowboardschule Saalbach jedes Jahr ein Snowboardwochenende (drei Tage) für blinde und sehbehinderte Menschen.

Das BBI nimmt mit Schülern, die Interesse an dieser Veranstaltung haben, teil und stellt die Betreuung durch Sportlehrer zur Verfügung.

Die Ausrüstung kann kostenlos bei der 1. Snowboardschule Saalbach ausgeliehen werden.

Den Kindern und Jugendlichen soll mit Hilfe des Tandemboards das Gefühl des Gleitens und die grundlegenden Bewegungen des Snowboardsports vermittelt werden. Die Teilnehmer haben auch die Möglichkeit, das Fahren auf einem "normalen" Mono-Snowboard zu erlernen.

Völlig ungefährlich!

Snowboardtandemfahren ist ein ungefährliches Unterfangen. Ein speziell ausgebildeter und geprüfter Snowboardinstruktor steht in Front und begleitet den "Fahrgast" bei den ersten Rutschübungen und später durch die ersten gerutschten Schwünge am Snowboard.

Der Spirit des Snowboardens

Der Instruktor kontrolliert und steuert die Bewegungen, gibt Tipps und versucht bestehende Ängste abzubauen. Sind die ersten Schwünge noch ein bisschen steif und ängstlich, so entsteht schon bald eine gewisse Sicherheit. Der Fahrgast übernimmt immer mehr das Kommando, bestimmt Tempo und Rhythmus und spürt schon nach einer Abfahrt den Spirit des Snowboardens und die reine Freude an der Fliehkraft.

Das Tandem ist ein Spezialboard

Ein normales Snowboard ist den enormen Belastungen von zwei Fahrern natürlich nicht gewachsen. Deshalb wurde dafür ein spezielles Board entwickelt. Das Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Haltbarkeit bzw. die Widerstandsfähigkeit gegen Bruch gelegt. So hat das Tandemsnowboard eine, für Alpinboards normale Länge von 167 cm, ist jedoch besonders hart und schwer.


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