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PROJEKTMODELL COOL
(COoperatives Offenes Lernen)
Die Handelsschule im BBI setzt seit April 2002 den DALTONPLAN durch Kooperatives Offenes Lernen um.
Projektmodell COOL (nach Daltonplan)

Eine Fachtagung im April 2002 setzte den Impuls zu dem derzeit laufenden Projektmodell COOL. Den Anstoß dazu gab LSI Mag. Grafinger.
Reformpädagogische Ansätze, wie z. B. vor allem der in den USA entwickelte
"DALTON-Plan", bilden die Grundlage für diesen neuen Ausbildungszweig.
Schwerpunkte:

Arbeitsanweisung:

Pensum für die Zeit vom 19. 4. 02 bis 3. 5. 02
  Planung Schüler
Die Erörterung: Hausaufgaben und ihre Bedingungen (Günstige und ungünstige Bedingungen für mündliche und schriftliche Arbeiten) 6 Std.
Halte dich an die Gliederungspunkte d. Erörterung:   Lehrer
  • Sammeln von Informationen
100 Min.
  • Ordnen der Inhalte
50 Min.
  • Erstellen einer Rohfassung
100 Min. Bewertung
  • Bearbeitung der Rohfassung
50 Min.
  • Erstellen des entsprechenden Layouts
50 Min.
Informiere dich zu diesem Thema:
  • Internet: www.ni.schule.de/~pohl/lernen/kurs
    (möglicherweise lassen sich nicht alle Unterverzeichnisse öffnen)
  • Datei:
    I:\Alleschu/Projektmodell-COOL/Hausaufgaben
  • I:\Alleschu/Projektmodell/Lernlern
  • Killinger II:
    I:\Alleschu/Bücher2/0597 NEU.HBS auf Seite 36/37
 
Wende bei der Erarbeitung deine Kenntnisse in Textverarbeitung an:    
  • Zeichenformatierungen
   
  • Absatzformatierungen
   
  • Aufzählungen und Nummerierungen
   
  • Tabulatoren setzen (1. HAS)
    oder:
  • Tabelle erstellen (2. HAS) für PRO u. KONTRA
    (für die Überschrift: Zellen verbinden)
   


Daniel Krnjeta
Lernen und Hausaufgaben


A) Sinn von Hausaufgaben

Meist haben wir nicht wirklich Lust jeden Tag Hausaufgaben zu schreiben. Noch schlimmer wird es, wenn man sich nicht auskennt. Mir geht es genau so. Ich schreibe auch nicht gerne Hausübungen, d. h. nicht immer. Doch seit ich ein bisschen über sie gelesen habe, weiß ich was deren Sinn ist. Es war sogar ein Ansporn für mich, weil ich meinen Spaß daran gefunden habe. Ich habe mir einfach Ziele gesetzt:

- Wenn ich Hausaufgaben schreibe, lerne ich ja auch etwas dabei.
- Wenn ein Mitschüler Hilfe braucht, kann ich es ihm erklären.

Meine frühere Meinung war folgende:
- Warum mache ich das alles nur?
- Warum gibt mir der Lehrer immer so viele Hausübungen auf?

Ich muss gestehen, nachdem ich gemerkt habe, was für ein Gefühl es ist, wenn man Erfolg hat, war ich begeistert.

Wenn der Lehrer einem Hausaufgaben aufgibt, möchte er damit Folgendes bezwecken:

a) Sie sollen das im Unterricht erarbeitete Wissen vertiefen und festigen.
b) Anwendungsaufgaben sollen helfen, das gelernte Wissen und die erworbenen Fähigkeiten auf neue Lernsituationen zu übertragen.
c) Ein Großteil der Hausaufgaben, vor allem in den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, dient der Vorbereitung der Unterrichtsarbeit.
d) Darüber hinaus ermöglichen die Hausaufgaben dem Schüler, seinen Lernerfolg zu kontrollieren, Lücken festzustellen und diese durch Rückfragen im Unterricht oder bei Mitschülern auszufüllen.
e) Ganz allgemein werden die Hausaufgaben als ein Mittel angesehen, den Schüler zu selbstständiger Arbeit hinzuführen und diese einzuüben.

B) Beispiel, wie man seine Hausaufgaben nicht erledigen sollte

Um euch/Ihnen das Lernen etwas näher zu bringen, nenne ich ein Beispiel, das ich aus dem Internet entnommen habe. Es zeigt, wie sich die meisten scheinbar lernwilligen Schüler verhalten:

Jeder Vater oder jede Mutter würde sich einen Schüler wünschen, der jeden Tag einige Stunden an seinem Schreibtisch lernend die Zeit verbringt.

Viele Schüler setzen sich an ihren Schreibtisch und ordnen ihn erst einmal, was schon genug Zeit in Anspruch nimmt. Dies ist eine erste Entschuldigung für einen Aufschub. Dann holt er sein Heft hervor, schlägt es auf, nimmt sein Schreibzeug in die Hand und überlegt sich, was er überhaupt schreiben muss. Nachdem er einige Minuten sitzend verbracht hat, fällt ihm ein, dass er die Zeitung von heute Morgen nicht gelesen hat. Also setzt er sich ins Wohnzimmer und blättert in der Zeitung. Nachdem er nichts Interessantes gefunden hat, schließt er sie wieder und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück.

Weil er aber nach wir vor nicht weiß, was er schreiben soll und ihm die weiße Seite des Heftes nicht gefällt, malt er ein Herz, ein lustiges Gesicht und Ähnliches.

Plötzlich verspürt er Hunger nach Süßem. Unser scheinbar lernwilliger Schüler begibt sich in die Küche und nimmt sich einen Schokoriegel. Doch was das Schlimmste ist: Er setzt sich dazu noch vor den Fernseher. Wenn dann die Mutter nachsehen will, wie es ihrem Liebling geht, erwischt sie ihn beim Fernsehen.

Dieses erfundene Beispiel zeigt, dass Schüler Hausübungen vor sich herschieben, indem sie Ablenkung suchen. So entstehen Konflikte zwischen Schülern/Jugendlichen und deren Eltern, aber auch mit Lehrern.

C) Wie erledige ich Hausaufgeben sinnvoll

Wie beim Lernen gibt es auch bei Hausaufgaben Hilfen mit denen man weiterkommen kann.
1. Eine angenehme Lernumgebung schaffen
2. Hausaufgaben zweckmäßig erledigen

1. Eine angenehme Lernumgebung schaffen

Wenn jemand Hausübungen schreiben und dabei etwas lernen möchte, ist es wichtig, sich an seinem Arbeitsplatz wohl zu fühlen. Das heißt, der Körper muss entspannt sein, und der Geist nur auf das Lernen konzentriert.

Eine Sache, die viele von uns machen, die aber sehr schlecht ist, ist das Musikhören während des Lernens oder der Hausübungen. Man konzentriert sich dann mehr auf die Musik als auf das, was man tut. Anders ist es mit der Musik, wenn man Kreativitätsarbeiten durchführt. Hier kann sie einen auf verschiedene Ideen bringen.
Gerüche können für manche Lernwillige anregend wirken.
Johann Wolfgang von Goethe zum Beispiel mochte, während er seine Gedichte schrieb, den Geruch von faulen Äpfeln

Es muss jeder für sich den Arbeitsplatz mit den entsprechenden Bedingungen schaffen, wo er gern arbeitet, wo es ihn förmlich dazu drängt, sich hinzusetzen und etwas zu tun.

2. Hausaufgaben zweckmäßig erledigen

a) Aufwärmphase

„Aller Anfang ist schwer“ heißt es, auch der des Lernens. Deshalb ist es notwendig, sich zu motivieren. Am besten geht das, wenn man jene Hausaufgaben aus den Fächern zuerst erledigt, in denen man leicht lernt und die einem Spaß machen. So erlebt man rasch Erfolge und ist für Weiteres motiviert.


b) Konzentrationsphase

Nachdem man Lernerfolge erzielt hat und motiviert ist, kann man zu den harten Brocken übergehen. Arbeiten, bei denen man sich sehr konzentrieren muss, oder wo es auf Genauigkeit ankommt, zählen zu diesem Bereich.

c) Wiederholungsphase

Die Wiederholungsphase erfolgt am Nachmittag. Zu dieser Zeit ist unsere Kapazität des Lernens ziemlich eingeschränkt. Das ist aber kein Grund um Wiederholungen nicht durchzuführen. Ganz im Gegenteil: Sie sind sogar sehr wichtig. Durch sie festigen wir unser Wissen, genau wie bei den Hausübungen. Wenn man sich zum Beispiel bei einer mathematischen Hausübung nicht auskennt, helfen oft die Arbeitsaufgaben in der Schulübung als Anleitung oder das Experimentieren mit Lösungsansätzen. Denn, wenn man es selber schafft, merkt man es sich viel besser.

Es muss ja auch nicht unbedingt Mathematik sein. Ich schreibe gerne Zusammenfassungen über den Stoff von Rechnungswesen. Dadurch lerne ich viel und kann meinen Mitschülern, wenn notwendig, das Gelernte erklären.

Das waren jetzt die wichtigsten Punkte, wie man Hausaufgaben richtig und sinngemäß erledigt. Vielleicht stellt dieser Text für manchen von euch einen Ansporn dar.

Viel Spaß beim Schreiben von Hausübungen!