Unterrichtsmittel und Lehrbehelfe

 

Füllfeder Stacheltypenapparat
Setzkasten Landkarte
Buchstaben aus Karton Metallglobus
Gebissmodelle Reliefschriften
Schreibmaschine  
   

 

Carl Ludwig Müller FüllfederCarl Ludwig Müller Füllfeder
(Schreibpult mit Schreibfeder 1813) Das Schreiben mit Gänsekiel und Tinte wie um 1800 üblich bereitete den Blinden größte Schwierigkeiten. Um dies den Blinden zu erleichtern, kam C. L. Müller auf die Idee, für Blinde eine Füllfeder zu konstruieren. Ein Glasröhrchen war an der Unterseite durch eine dünne Öffnung mit der Feder verbunden, die aus einem Gänsekiel angefertigt war. An der oberen Seite des Glasröhrchens befand sich ein kleiner Schraubverschluß. Öffnete man diesen, kam Luft in den Behälter, und die Tinte floß zur Feder. Schloß man den Schraubverschluß, floß die Tinte nicht ab, sondern blieb im Behälter. Damit der Blinde in der Zeile gerade schreiben konnte, konstruierte C. L. Müller auch eine Schreibtafel, an der die Füllfeder befestigt wurde. Die Erfindung des Mechanikers C. L. Müller wurde in der Folgezeit aber wieder vergessen. Erst um 1878 wurde die Füllfeder "neu erfunden" und fabriksmäßig in Österreich- Ungarn erzeugt.

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Stacheltypenapparat
von J. W. Klein macht "sehende Schrift" für Blinde tastbar und für Sehende sichtbar und wurde bis 1950 in Wien erzeugt

 

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Setzkasten von
J. W. Klein 1806 und 1807

 
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Karte von J. W. Klein

beim ersten Unterricht von Jacob Braun verwendet

 

 
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Buchstaben aus Karton

für Blinde abtastbar

 
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Metallglobus

 

 

 

 
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Biologie
verschiedene Gebissmodelle

 
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Reliefschriften

 
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Schreibmaschine

 

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