... ganz normaler Turnunterricht ... starte Film
Das sehende Kind hat die Möglichkeit, weitgehend selbständig Bewegungserfahrungen zu machen: beim freien Spielen durch Abschauen und Nachmachen der Bewegungen.
Dem sehbehinderten und blinden Kind fehlt dieser Zugang. Einfache Bewegungsfähigkeiten, wie z. B. Laufen, Springen usw. müssen teilweise oder vollständig mit fremder Hilfe erlernt werden. Auch die Zeit, die ein sehbehindertes oder blindes Kind mit Bewegung verbringt, ist ungleich geringer zu der eines sehenden Kindes.
Somit kommt dem Schulfach "Sport und Bewegungserziehung" eine besondere Bedeutung zu.
Die Kinder und Jugendlichen aller Schulstufen haben drei Sportstunden in der Woche. In diesen wird von Gleichgewichts-, Haltungs-, und Koordinationsschulung über Kraft- und Ausdauertraining bis hin zu Spielen wie Fußball, Torball, Basketball, usw. alles vermittelt.
Ab der Hauptschule wird eine der drei Sportstunden für den Schwimmunterricht im hauseigenen Hallenbad genutzt.
Im Rahmen des Sportunterrichtes findet jedes Jahr eine Wintersportwoche und eine Sommersportwoche statt.
Zusätzlich werden Tanz, Rhythmik und Eislaufen vermittelt.
Die Teilnahme an Sportveranstaltungen wie der "Nestle Schullauf", Landes- und Staatsmeisterschaften im Schwimmen und in der Leichtathletik sind inzwischen Tradition.
Da drei Stunden Bewegung in der Woche zu wenig sind, nutzen die meisten Schülerinnen und Schüler unser reichhaltiges freies Sportangebot.